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So war das Hurricane 2012

Am Wochenende war ich auf dem Hurricane. Und vorweg: Es war super. Bis auf den sonntäglichen Stammgast namens Regen, aber den versuche ich hier einfach mal auszublenden. In diesem Beitrag möchte ich ein paar Impressionen mit euch teilen, sei es in bildlicher oder schriftlicher Form.

Wir sind scheinbar viel zu spät los gefahren. Ich war noch nicht beim Hurricane, bisher nur auf dem eher kleineren Area 4. Da ich mein Akkreditierungsbändchen abholen und unsere Mitfahrgelegenheit einen WoMo-Parkplatz finden mussten, verging zwischen „Yeah, wir sind in Scheeßel!“ und „Juchu, wir haben ein Stück Wiese für uns!“ mehrere Stunden. Von „Yeeha, unser Zelt steht!“ ganz zu schweigen…

Obiges Foto zeigt den qualitativ starken Einstieg (für uns) ins Festival: Disco Ensemble, leider nur auf der kleinsten Stage, aber dennoch mit ordentlich Action im Publikum. Der Ton war leider teils enorm schlecht abgemischt, das sollte aber über das komplette Wochenende die Ausnahme bilden. Und was schade war: Die Band startete fast 10 Minuten zu spät und hat überpünktlich aufgehört. Nur 35 Minuten? Viel zu wenig.


Dann der erste intensivere Gang über das Festivalgelände. Auf der Karte sah es noch so klein und handlich aus, vor Ort war es einfach riesig. Und natürlich versuchten sich alle möglichen bekannten Marken besonders darzustellen. Ein paar sehr gelungene Beispiele dafür, seht ihr hier. Jack Daniels hat Festivalbesucher im Faß-Zusammenbau-Wettkampf gegeneinander antreten lassen.

So war das Hurricane 2012

ZDF Kultur konnte gleich mehrfach punkten. Mit ihrem Waschsalon haben sie nicht etwa die Kleidung der Festivalbesucher gereinigt, nein, sie haben den modernen Trikottausch vorgenommen. Gib dein T-Shirt und such dir aus einer überdimensionalen Blase ein fremdes (frisch gewaschenes!) heraus. Tolle Idee, die absolut für die Freilebigkeit eines Festivals spricht.
Auch schön war die Beatmatte, auf der man mittels Fußtritt kleine Samples lostreten(!) konnte. Ein Basis-Beat hat die Grundlage gegeben und mit den Tasten konnten mehrere Leute im Zusammenspiel ein Klangerlebnis schaffen. Klang nicht immer gut, der Kollege hinterm Turntable tat mir etwas leid… Aber coole Idee!

So war das Hurricane 2012
So war das Hurricane 2012

So war das Hurricane 2012

Vor einigen Tagen stand die Misere fest: Deutschland spielt als Gruppenerster im Viertelfinale am Freitag. Und somit sogar parallel zu den DFB-Sängern schlechthin, den Sportfreunden Stiller. Für uns hatte Fußball natürlich Vorrang und wir haben am Public Viewing am Rande des Festivalgeländes teilgenommen. Verdammt geniale Stimmung und unheimlich viele, viele, viele Leute. Der Biergeruch in den Haaren kam dann aber erst bei der nächsten Dusche runter. Ich frage mich, wo die bei jedem der fünf Torjubel (jaha, bereits nach 4 Minuten nass!) neues Bier her hatten…

Aber ziehts euch erstmal dieses ungemein tolle Foto rein: Denn hier war das Wetter noch toll!

So war das Hurricane 2012
So war das Hurricane 2012
So war das Hurricane 2012

A propos Duschen: Die waren natürlich tendenziell überfüllt und Mangelware und Massenauflauf und pfui. Nicht so der tolle Service von AXE, die aufmerksamkeitsstark einige ihrer Fläschchen in überdimensionaler Größe mitten auf das Festivalgeländer gepackt haben. Klar, war ein etwas längerer Fußmarsch, aber der hat sich gelohnt: Gratis-Handtuch, AXE-Proben und vor allem etwa zwei Quadratmeter Dusch- und Umziehraum für einen selbst. Hach, dieses Frische-Gefühl danach – herrlich!

So war das Hurricane 2012

Kurzes Action-Foto zwischendrin: Natürlich haben wir auch gegrillt.

So war das Hurricane 2012

Noch ein kurzer Beweis dafür, dass das Wetter ursprünglich kaiserlich war. Sonnenschein, trocken, leichtes Lüftchen. Alles gut. Bis die ersten angefangen haben, über den Staub und Dreck in Luft und Nasen zu meckern. Typisch Deutsch, kein Wunder, dass es später anders kam…

So war das Hurricane 2012

Kuriosität am Rande: Es gab ungemein viele Fressbuden. Pizza, Asia, Pommes und Burger alle vier Meter. Überteuert und immer das Gleiche. Heraus gestochen hat die Handbrotzeit. Nach Rätseln, worum es sich da handelt, kam das größere Quiz: Wieso stammt das Dresdner Handbrot aus Laibsch? Die Frage offen gestellt hat sofort eine Ladung Wasser mit der Wasserpistole nach sich gezogen. Bis wir den Spieß umgedreht und eine Ladung Brote ergaunert haben. Wasser war leider nicht Drohung genug und wir mussten dennoch zahlen. Verdammt.

So war das Hurricane 2012
So war das Hurricane 2012

Das einige Eindrücke abseits des Bühnenspektakels. Auf der nächsten Seite erwarten euch ein paar musikalischere Impressionen.

Dieser Beitrag hat mehrere Seiten:

6 Kommentare

  1. fokka says:

    schöner bericht, nur die musik kommt auf solchen events immer zu kurz! ^^
    ich war vor ein paar wochen am novarock, war auch sehr verregnet :P
    das frequency wird hoffentlich wetter- (und futter-!) mäßig besser!

  2. Maik says:

    Das mit der Musik stimmt.. :) Wetter ist echt immer eine fiese Variable bei so etwas. War bei uns ja zum Glück am letzten Tag, am ersten wäre das fies gewesen…

  3. MaxS says:

    Mein Highlight beim Southside waren eindeutig die Stone Roses. Zwar wenig los, aber das war irgendwie zu erwarten.

  4. Der Matratzen Mann says:

    Genial dieses Waschsalon-Mobil :-D danke für den Beitrag und die coolen Fotos!

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