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So war der BAC 2012 in Amsterdam

FotografieReisen
Maik - 11.06.12 - 13:19

Ich wär dann mal wieder da. Zumindest körperlich. Denn in den 88,5 Stunden von Donnerstagmorgen bis Sonntagnacht habe ich satte 13 (in Worten: dreizehn) Stunden geschlafen. Also tatsächlich 75,5 Stunden Zeit, in der nicht geschlafen wurde = Drei Tage wach. Vergangenen Donnerstag ging es nachts los gen Amsterdam, zum Bauer Agency Cup 2012. Nach schleppenden Vorbereitungen (im Sinne von Gegenstände zum Bahnhof befördern) setzte sich der 660m(!) lange Sonderzug Nord um 2:12 vom Hamburger Hauptbahnhof los. Mit dabei auch ich als Mitglied des Pilot FC, der immerhin mit satten 71 Personen einen gesamten Waggon im Zug besetzte. Hier ein paar nachberichtende Worte zu dem Wochenende, inklusive vereinzelter visueller Reize. Wobei die recht rar ausgefallen sind, weil ich letztlich Feiern und Fußballspielen musste und somit keine Zeit und Kamera zum Fotos machen hatte. Muss langen.

So war der BAC 2012 in Amsterdam

Etwa 10 Stunden sind wir mit dem Klüngelzug von Hamburg zur Amsterdam Centraal gefahren. Dabei war natürlich der Partywagen die meistangelaufene Stelle. Hier im Bild noch in einem tendenziell leerem Stadium. Mehrfach haben irgendwelche Idioten die Notbremse gezogen, was sich scheinbar bis zur lokalen Bahnhofspolizei in Hannover herum gesprochen hatte. Die dachten scheinbar, ein Zug voller Hooligans würde sich gen Holland aufmachen. Ganz so schlimm war es dann nicht…

In Amsterdam angekommen ging es möglichst schnell ins Hotel um zumindest ein bisschen Schlaf nachzuholen. Aufgrund der EM-Eröffnung war der Zeitkorridor jedoch auf 15-17:30 beschränkt. Hier oben der grandiose Ausblick aus unserem Hotelzimmer. Dann folgen zwei Beweise dafür, dass es sich um ein intelligentes Hotel gehandelt hat, das mit uns sprechen wollte. Ich habe mehrfach beim Fahrstuhl richtig gelegen, indem ich „leer“ geraten habe.

So war der BAC 2012 in Amsterdam

So war der BAC 2012 in Amsterdam

Nach dem Zwischenschlafen ging es darum, endlich mal wieder etwas vernünftiges zu essen und die EM zu sehen. Nach einigem Herumirren haben wir das auch geschafft. Und weil wir in Amsterdam waren, haben wir das natürlich standesgemäß gemacht – in einem Irish Pub. Fünf Stunden lang. Okay, nicht ganz traditionell, aber es war gut. Ebenso das gekühlte Heineken.

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Dann ging es mittlerweile ungewohnt im Dunkeln gen Schlafstätte. Denn der Plan für Samstag hatte es in sich: Um 6:30(!) fuhr der Shuttle-Bus zum Turniergelände. Albtraum. Irgendwie haben wir aber auch das geschafft und kamen am leeren Gelände Het Loopveld des FC Rap (kein Scheiß!) an. Regnerisch, windig, kalt. Der Gedanken, dass das sicherlich nur am frühen morgen so ist, hat sich schnell gelegt, denn es blieb den kompletten Tag so. Aber die 3.050(!) Werberinnen und Werber haben sich nur wenig davon beeinflussen lassen und den Lautstärkewettkampf der Musikanlagen tänzerisch begleitet. Fußball haben wir zwar auch gespielt, aber das war natürlich Nebensache. Das beim Elfmeterschießen waren übrigens nicht wir, fand das Foto einfach gut…

Genau hinter unserem Stand, und somit auch hinter den Toren der Spielfelder, war übrigens ein kleiner Bach, in dem aufgrund der fehlenden Bezaunung der ein oder andere Ball versenkt wurde, oder Schwäne und betrunkene Pinkler abgeschossen hat. Das nur als Erläuterung für das erste Bild (das einfach fotografisch so unfassbar gut gelungen ist, dass ich es als erstes einblenden wollte). Mysterium gelüftet.

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So war der BAC 2012 in Amsterdam

Dann war der sportliche Teil vorbei (gewonnen haben übrigens die Argonauten, aber ganz ehrlich: das war ja eh Nebensache), das Tanzen und spaßige Herumgekicke noch lange nicht. Die Cheerleader hatten ihr Finale und irgendwann war bei den ersten (Puppen wie Menschen) bereits die Luft raus. Viel Zeit zur Regeneration gab es jedoch nicht…

So war der BAC 2012 in Amsterdam
So war der BAC 2012 in Amsterdam

Denn nach dem Turnier schnell ins Hotel, geduscht, die zweite Halbzeit des Holland-Spieles gesehen (Haha!) und ab zur Players Night. Die traditionelle Feier des BAC hat diesmal in den TV Studios von Endemol stattgefungen. Großartige Location, vor allem für das Public Viewing des ersten EM-Auftrittes unserer Jungs gegen Portugal. Auch wenn die Stimmung nicht immer während des Spiels toll war (Sprechgesang-Versuche wurden jäh mit stiller Regungslosigkeit vieler getötet), war die Explosion beim Tor durch Gomez durchaus erlebenswert. Denn viele der BAC-Besucher konnten auf der großen Fernsehbühne Platz nahmen, was durchaus was hergemacht hat.

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Nach dem Spiel gab es die Siegerehrung für Spieler, Mannschaften und Cheerleader. Letztere haben noch einmal ihre Show zum Besten gegeben (und waren mMn gut, aber nicht so gut wie die Gewinner im letzten Jahr in München). Mit durch das Programm geführt hat dabei sogar ein alter Bekannter…

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Dann wurde gefeiert. Ordentlich. Als ich um Halb Vier den Bus genommen hatte, war der Dom noch immer gut gefüllt. Sowohl mit Menschen, als auch mit Bechern (und Alkohol), die wahlweise auf den Boden fallen gelassen oder in die Luft geworfen wurde. Der Boden war nicht mehr klebrig, es hatte sich eine flüssige Schicht entwickelt, die zu meist unfreiwilligen Rutschpartien eingeladen hat. Kurz nach Vier war ich wieder im Hotel, nachdem der Shuttle-Fahrer an selbigen vorbei gerast ist und nicht mehr umkehren wollte. 5 Stunden Schlaf später ging es auch schon zum Check-Out und Richtung Flughafen. Die Rückfahrt im Partyzug habe ich mir aus Zeitgründen geklemmt (Jaha, eine gelbe Weichei-Karte, I know). So habe ich gestern tatsächlich nach drei (überraschend Entzugserscheinungsfreien) internetlosen Tagen etwas Ordnung ins Postfach bringen können. Im Kopf allerdings noch nicht ganz. Denn heute kommt die Müdigkeit mit großen Schritten und irgendwie spüre ich immer noch das Auf und Ab des Zuges in den Beinen. Aber so muss es sein. Und mehr Einzelheiten weiß ich nicht mehr. Denn wie ihr wisst: Wer sich erinnern kann, war nicht dabei. Bis zum nächsten Jahr!

Zum Abschluss lasse ich euch noch ein Bild der Studiofläche nach Ende der Veranstaltung da (dass ich auf Facebook gefunden habe und NICHT aus meiner Linse stammt, wie die übrigen). Das mit den Bechern war nicht gelogen. Wer noch mehr Bilder sehen möchte, kann sich z.B. bei den Kollegen der W&V bedienen.

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7 Kommentare

  1. Christoph says:

    Das erste Jahr, dass ich nicht dabei war :-( Und natürlich waren die Cheerleader letztes Jahr besser (kann ich ohne Probleme behaupten, ohne die diesjährigen Sieger gesehen zu haben) ;-)

  2. Maik says:

    Hab dich schon vermisst! Und ja, die waren wirklich gut, da bist du natürlich total objektiv… ;)

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