Cool: Tisch erkennt Papier und spielt Musik

IDEO hat eine feine Technologie entworfen: Der C60 Music Player ist eine kleine Tischfläche, auf der man Papier im Visitenkartenformat drauflegen kann um so Musik abzuspielen. In den Papierstückchen sind kleine Radio Frequency IDs integriert, die mit der Sensorik im Tisch kommunzieren können. So wird Musik wieder etwas haptischer, man kann beispielsweise Playlists durch Positionierung erstellen.
Ideal wäre meiner Meinung nach eine Funktion, bei der man mehrere Lieder je nach Positionierung (z.B. Nähe zum Center) miteinander vermischen kann. Sei es als Mashup an sich, als auch als Fade-Funktion in der Playlist.
Belangloses: Taschen und Dave Chappelle
Letzte Woche hat sich Unterhaltsames ergeben. Mich erreichte eine Werbemail für ein kulturelles Ereignis, eine Buchvorstellung. Angesetzt für heute Abend, in Berlin. Für mich damit bereits aus dem Rennen, als uninteressant und lästiger Newsletter-Datenweiterreich-Krams abgestempelt und gelöscht. Etwas erzürnt war ich da schon, weil ich zunächst von einem Auftritt des US-Komikers Dave Chappelle ausgegangen war, für den ich wohl alles stehen und liegen gelassen hätte. Aber nein, es geht um den Fotografen David LaChapelle…
Auf einmal eine Antwort auf die Mail. Von einem werten Blogger-Kollegen keimt Kritik an dieser Mail auf. Erst da sehe ich, dass die Mail an etliche Leute aus der Blogosphäre gingen. Die gesamte Alpha-Riege plus etliche Adjutanten. Alle an Board. Niemand verschlüsselt in BCC.
Ein wildes “Alle Antworten”-Spektakel beginnt. Sinnlose Kommentare, Marketing-technische Anfeindungen und Grüße an die Webkollegen und/oder Omi bestimmen Minutenlang das Postfach. Den ein oder anderen (vor allem namenhaften) Kollegen stört das eher, nimmt man die Tweets für voll. Andere verstehen die Mail einfach nur als unterhaltsamen Fauxpas, der das Mittagsloch füllt. Zu jenen gehöre ich natürlich auch und kopiere den Text der Infomail und texte ihn auf LangweileDich.net-Thematik hin um. Demnach soll heute Abend keine Vorstellung im TASCHEN von David LaChapelle stattfinden, sondern hier und jetzt ein belangloser Beitrag erscheinen.
Done.
P.P.S.: Passenderweise zu dem ganzen Chaos wurde der Termin mittlerweile übrigens abgesagt. Unterhaltsam war es dennoch.
VW-Spot: The Word
VW muss einen geheimen Kreativbrunnen gefunden haben und den ordentlich anzapfen. So regelmäßig wie neue und dabei allesamt auf hohem Niveau bleibende Spots das Licht des Internets erblicken, kann da nur Magie im Spiel sein. Hier eine neue, vor allem wunderbar inszenierte, Ausgeburt des Brunnens: In The Word lässt man Reaktionen sprechen. Heraus kommt ein buntes Pottporee der Geräusche und Töne, ehe ein Mann es auf den Punkt bringt.
(via)
Ein Lächeln am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen
Die Stockholmer Desinberatungs-Agentur Museum Studio hat einige wunderbar leichte und fröhliche Stillleben aus Frühstückszutaten fotografiert. So startet man gerne den Tag!
WTF? Videospiel mit Hintern-Versohl-Steuerung

Ähm, ja… Publisher Ubisoft hat sich nicht lumpen lassen und versucht ein erotisches Videospiel mit jeder Menge Spaß für die Wii zu entwiickeln. Heraus gekommen ist (das nur in UK zu erwerbende) We Dare, eine Mischung aus albernen und technisch mehr als lächerlich umgesetzten Teenager-Party-Spielchen, Striptease-Einlagen und man lese und staune: Hintern versohlen! What the..?
Offiziell wird das Spiel wie folgt beschrieben: “We Dare is a sexy, quirky, party game that offers a large variety of hilarious, innovative and physical, sometimes kinky, challenges. The more friends you invite to party, the spicier the play!”
Das Ganze ist dann ab 12 Jahren freigegeben. Zum einen passend, weil die absurde Darstellung jegliche erotische Entfaltung gekonnt im Keim erstickt, zum anderen unpassend, weil… nunja… Hintern versohlen?! Passend unpassend fällt auch das Youtube-Video-Voting aus: Doppelt so viele Dislikes (~3.000) als Likes (~1.500). Schaut euch den Trailer und und macht euch eure eigene Meinung…
UPDATE: Danke an die Kommentare – Das Ding gibts auch hier und auf der PS3, da nennt es sich dann Flirtgewitter. Soso.
Bilderparade CXLII
Sensationell wie Fußball aus Dortmund, glamorös wie die Oscars und unterhaltsam wie Doktoritel – Die neue Bilderparade. Viel Spaß!
Intensiv gebutterte Speisenzubereitung
Bei mir ist es gerade so weit. Wenn ich mal wirklich semi-aufwändig koche, dann ist das Sonntags. Da habe ich Zeit, Entspannung und kann die Rest Montags schön zum traditionellen Resteessen auf der Arbeit mitbringen um neben den hochaufwändigen Speisen erprobter Hausfrauen nicht ganz so dumm da zu stehen. Diese Sport für Lurpak Butter (die in Großbritannien auf den Frühstückstisch kommt) macht definitiv Lust aufs Kochen. Wunderbare Detailaufnahmen vom gesamten Kochprozess in dynamischen, tiefreichenden und slowmotisierten Aufnahmen. Hmmm!











