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Anti-Stimmung

Coronaferien #8: LMAA

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Ich habe gerade sehr viel meiner Zeit in einen Artikel gesteckt, den es nicht zu Lesen geben wird. Außer vielleicht, wenn meine Kinder die Rechte an meinen Texten erben und sich meinen Wünschen widersetzen. Ist alles schon dagewesen. Mit viel Liebe zum Detail und bunten Kraftausdrücken habe ich auf jeden Fall heute niedergetippt, was ich von Verschwörungstheoretiker-Geschwurbel, Corona-Gelangweilten, hirnlosen Aggressionen und Politikern, denen das Haarteil zu eng um den Kopf geschnürt wurde, halte. Aber da war ich lange noch nicht fertig, denn auch der Müll auf den Straßen, sowie der unsolidarische Blob, der durch die Einkaufsläden marodiert und Hygieneverweigerer haben ihr Fett wegbekommen. Susanne kann ganz schön motzig sein. Ist kein Witz, der Beweistext ist nur einen Tab weiter.

In aller Kürze zusammengefasst: Ich hatte einen Kacktag.

Das kommt schon einmal vor. Man steht mit dem linken Fuß auf. Es geschehen Dinge, auf die man keinen Einfluss hat und das kann einem schon mal die Nerven zerfasern. Oder Angst machen. Oder beides. Oder dafür sorgen, dass alles auf einmal ganz anders ist. Am besten alles gleichzeitig. Das Leben ist passiert und manchmal möchte man dann so richtig kräftig abkotzen. Warum auch nicht? Ist doch legitim.

Während ich hier am Tippen bin, ist K1 aus dem Bett gefallen. Ja ja, natürlich bin ich sofort aufgestanden und habe getröstet, wieder muckelig eingepackt und mit einem Bussi ins Traumland wandern lassen. Solche Unterbrechungen kann man ja zum Glück nicht lesen. Sonst hättet ihr das Lesen ungefähr bei “abkotzen” eine Viertelstunde pausieren müssen. Also, Bett – Plumps – Aua! Das ist schon seit einer Ewigkeit nicht mehr passiert, aber nun eben doch. Und so fühlt sich dieser ganze verkack… ähm… beknackte Tag an. Ich möchte jetzt bitte auch von meiner Mama getröstet werden. Aber das geht ja auch nicht, denn sie ist Risikogruppen-Mannschaftskapitänin. Na, dann gehe ich halt so ins Bett und beende den Tag. Aber erst rufe ich den Klempner-Notdienst an. Im Badezimmer soll ja an vielen Stellen Wasser rauskommen, aber da nun gerade nicht. Und wenn man sich danach zurücklehnt und bei dem Gedanken erwischt, dass es nicht mehr schlimmer kommen kann, dann klingelt das Telefon… Da kann einen der Humor schon mal verlassen.

Doch für Morgen lautet mein Plan: Telefon an die Wand nageln, Handy in die Regentonne, Laptop unterm Sofa verstecken, Klingel abbauen, die Decke über den Kopf ziehen und zur Abwechslung einfach mal Zuhause bleiben.

#staysafe
#staythefuckathome

Mother of two Dragons, Wahl-Hanseatin und Liebhaberin des geschriebenen Wortes und des Bingewatchings. Schreibt auch für sAWE.tv.

2 Kommentare

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