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Ich habe "Das Geheimnis der Sternwarte" getestet

Escape The Room – das Gesellschaftsspiel

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Ich liebe Escape The Room-Spiele. Ihr wisst schon, früher waren das die Videospiele (oder sind es auch noch immer), in denen ihr in einem verschlossenen Raum startet und Hinweise suchen sowie Rätsel lösen müsst, um den Ausweg zu finden. Mittlerweile sind aus den digitalen Spielen reale geworden, die ich noch deutlich lieber mit Freunden löse. Aber weil die eben orts- und termingebunden und gerne mal über 100€ pro Stunde kosten, war ich sehr gespannt, als ThinkFun mir von ihrer Gesellschaftsspiel-Variante erzählt haben.

Aus Digital wird Real wird Gesellschaftsspiel. Kuriose Entwicklung und viele Fragezeichen bereits vor dem Öffnen der Verpackung. Wir haben am Wochenende zu viert versucht, „Das Geheimnis der Sternwarte“ zu lösen.

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Natürlich gehe ich nicht auf einzelne Rätsel bzw. die Inhalte des Spiels ein, keine Bange. Ihr könnt es auch nach diesem Beitrag problemlos spielen, nur möchte ich ein paar allgemeine Bewertungen abgeben. Zunächst ein paar Hinweise.

Auf der Verpackung steht etwas von 90 Minuten Spielzeit – in der Anleitung ist für eine Anzahl von 3-5 Mitspielern jedoch „2 Stunden“ angegeben. Die werdet ihr aber vermutlich nicht brauchen. Ebenso würde ich davon abraten, es mit mehr als fünf Leuten zu spielen, da es dann verdammt unübersichtlich wird, bzw. nicht jeder wirklich was zu tun haben sollte. Eigentlich ist das Rätsel meiner Meinung nach auch zu zweit lösbar (auch wenn es natürlich mit mehr Personen mehr Spaß macht zusammen zu tüfteln).

Des Weiteren würde ich die rot geschriebenen Tipps zu Beginn NICHT vorlesen. Allgemein nimmt einen das Spiel finde ich zu sehr an die Hand. Die tolle Situation des Umschauens und Hinweise findens, fällt nahezu komplett weg. Stets wird mehr oder weniger gesagt, was der nächste Schritt sein sollte. So kann man sicherlich 10 Minuten mehr Rätselspaß „erzwingen“, indem man den Start nicht erzählt.

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Insgesamt waren wir mit allem nach etwa 52 Minuten durch – und etwas enttäuscht. Kein Zeitdruck, plötzlich war es auch schon vorbei. Keine Frage, wir hatten durchaus Spaß in dieser rund einen Stunde, aber irgendwie hatten wir uns das schwerer vorgestellt. Das dürfte aber auch an der Altersempfehlung „ab 10 Jahren“ liegen.

Die Zusammensetzung des Spiels ist durchaus stimmig, in den zunächst recht wenig erscheinenden Umschlägen sind doch allerhand Teile und Hinweise und weitere Schritte, das war gut. Ebenso positiv fand ich ja noch die Entwicklung mehrerer Optionen im Verlaufe des Spiels – aber beim Öffnen der alternativen Ausgänge haben uns die wirklich negativen Folgen gefehlt. Alles war irgendwie ein Happy End. Und das größte Rätsel war zunächst das erneute Zusammensetzen der Spielumschläge.

Auf der offiziellen Website könnt ihr aber nicht nur Hinweise zu den Rätseln einholen, solltet ihr euch mal verrannt haben (was nicht allzu wahrscheinlich ist), sondern auch die Reihenfolge der Verpackungsschritte noch einmal nachvollziehen. Puh! Denn auch wenn man das Spiel selbst natürlich schlecht noch einmal spielen kann (außer vielleicht als unterhaltener Beobachter), so kann man es wunderbar weiter verschenken. Wir denken bereits darüber nach, eine kleine „Wer hatte es schon alles?“-Liste mit beizulegen.

Außerdem kann man auf der Seite auch passende Musik zur Szenerie finden sowie eine Einladungs-Vorlage (auf Englisch) herunterladen. Und gerade da liegt meiner Meinung nach viel Potenzial, indem ihr aus dem Spiel ein wirkliches Abend-Event macht. Mit Rahmenprogramm, Snacks, Musik und Kleidung im Stil – dann macht es gleich noch mehr Spaß!

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Das haben wir tatsächlich nicht so sehr zelebriert, wie man könnte. Aber wenn man daraus einen kompletten Themenabend macht, kann ich mir vorstellen, dass es nochmals unterhaltsamer sein könnte. Aufgrund des Preises ist es aber natürlich dennoch im Vergleich zu den Real-Umsetzungen eine günstige und unterhaltsame Stunde Spielspaß. Aktuell könnt ihr es für 22,95 Euro bei bei PlanetExtra kaufen, oder ihr schaut mal bei Amazon (Partnerlink) vorbei.

Hier noch der originale (englischsprachige) Trailer zum Spiel (, das es auf Deutsch gibt):

Ein zweiter Teil ist übrigens bereits auf Englisch verfügbar und folgt nächstes Jahr auch hierzulande. Dann mit einem Schwierigkeitsgrad „ab 13 Jahren“. Wir freuen uns darauf bereits, bis dahin aber auch, das aktuelle Spiel an Freunde weiter zu verschenken.

Escape the Room

Autor: Nicholas Cravotta und Rebecca Bleau
Altersempfehlung: ab 10 Jahren
Spieler: 3 bis 8 Spieler
Dauer: ca. 90 Minuten
Preis: 22,95 €

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Mit freundlicher Unterstützung von ThinkFun.

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Ich bin Maik Zehrfeld und habe diesen Blog 2006 aus Langeweile heraus gegen die Langeweile gegründet. Mittlerweile stellt LangweileDich.net eine Bastion der guten Laune dar, die nicht nur Langeweile vertreiben sondern auch nachhaltig inspirieren will. Gute Unterhaltung!

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