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The Hives, Maxïmo Park & Co.

Ich habe Fotos auf dem Highfield Festival 2018 gemacht

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Wie in meinem Wochenrückblick angerissen, war ich am vergangenen Woche in Leipzig bzw. Großpösna unterwegs und beim Highfield Festival 2018 zugegen. Mein erstes Mal mit dem „Highviech“ hatte so einige Extreme für mich parat. Von einem fiesen Unwetter über Shuttle-Roulette bis hin zu knallender Hitze. Ach ja, Musik gab es auch noch ordentlich – und ich hatte die Kamera dabei.

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Unterbringung in Leipzig

Zunächst ein kleiner Werbeblock. Freundlicherweise hat mich das Vienna House Easy Leipzig eingeladen, während des Festivals dort zu nächtigen, was in so fern passend war, als dass das Hotel nicht nur unweit des Bahnhofs, sondern somit auch unweit der Shuttle-Stelle zum Festival lag. Hier ein paar Bilder des wirklich sehr schön eingerichteten Hotels, zwischen denen ich ein wenig unsere Freitags-Geschichte erzähle.

Vorab sei noch erwähnt, dass ihr mit dem Aktionscode „INFLUENCER“ bei einer Buchung im Vienna House Easy Leipzig bis Ende August noch 25 % Rabatt erhaltet. Kann man mal machen.

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Festival-Freitag

Aufgrund von Arbeit konnten wir die Fahrt gen Leipzig erst Freitagabend antreten, aber dank neuer Bahnstrecke sind das aus Berlin ja gerademal etwas über 70 Minuten. Schnell ins Hotel, dort noch ein bisschen rumgehangen, bis die nächste angegebene Shuttle-Abfahrt terminiert war. Mit etwas Sucherei zum Abfahrtsplatz und siehe da – vier Minuten vor der eigentlichen Abfahrtszeit fährt uns ein Shuttlebus entgegen. Egal, wir haben ja Zeit, nehmen wir halt den nächsten. Wir zahlen (faire) sieben Euro für das Shuttle-Flatrate-Bändchen, setzen uns in den nächsten Bus und warten. Und warten. Und warten. Bis mir einfällt, dass ich die ausgedruckten Festival-Vouchers in der Laptop-Hülle im Hotel habe liegen lassen. Also raus aus dem Bus, durch den einsetzenden Regen zurück. Was nach unserer Rückkehr passiert, dürft ihr drei Mal raten: Genau – wir sehen den nächsten Bus wegfahren. Ohne uns.

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Beim Trockenheit suchenden Unterstellen am Kassen-Pavillion überlegen wir, ob es nun wirklich noch Sinn mache, auf den nächsten Bus zu warten, war doch eine Unwetterwarnung für das Festivalgelände ausgesprochen worden. Während wir im nun geöffneten Bus saßen, überlegen wir, ob es wirklich Sinn macht, nur für Alligatoah und vielleicht ein bisschen Billy Talent zum Festvial zu fahren. „Dann haben wir wenigstens die Bändchen“ hatten wir uns eingeredet. Also fuhren wir los, kamen in strömenden Regen an, haben auf unsere Bändchen gewartet, um zur Bandchen von Alligatoah zu gehen. Rund 30 Minuten Fußmarsch über eine schlecht beleuchtete im Platzregen befindliche Straße. Ne, das machen wir nicht mehr – zurück ins Hotel! Nur hatten wir irgendwie nicht daran gedacht, dass gerade gar kein Shuttle fährt. „Vor halb Eins fährt hier nüschts!“ hieß es. Ja, so war der Abfahrplan, aber wie wir schnell lernen durften, konnte man auf den ja nichts geben. Als irgendwann klar war, dass wohl nicht evakuiert werden müsste, führ unser voller Bus los. Gegen kurz nach Elf. Wir kamen klatschnass im Hotel an, freuten uns bzgl. Dusche und Bett und hatten immerhin schon einmal unsere Bändchen…

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Festival-Samstag

So viel direkt: An den weiteren beiden Tagen hat alles mehr oder weniger plangemäß funktioniert. Der Himmel hatte sich genug ausgeheult, stattdessen stand Dauerhitze auf dem Programm. Beim Betreten des Festivalgeländes war ich zunächst etwas verwundert. Nach all den Hurricanes und Lollapaloozas und so war ich ein kleineres Festival schon gar nicht mehr gewohnt. Aber irgendwie hat es ja auch was, so ein Gelände, das man schnell durchlaufen kann und eine überschaubarere Gästeanzahl (~35.000). Etwas nervig fand ich nur, dass beide Bühnen recht nah aneinander waren und oftmals parallel Acts gespielt haben, was, wenn man gerade nicht direkt vor einer Bühne war, zu nervigen ungewollten Mash-ups führte.

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Jetzt mal endlich zur Musik. Der erste richtige Act für uns war Kettcar. Ich war zu faul, in den Fotograben zu gehen, aber ein interessantes Motiv habe ich dann doch noch zwischendurch geschossen bekommen.

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Auch Dendemann hatten wir uns von etwas weiter weg gegeben, da auf dem Hurricane bereits gesehen, dank Zoom-Objektiv konnte ich aber zumindest einigermaßen nah dran kommen (inklusive Penis-Ballon an richtiger Stelle). Das Set war tatsächlich auch mehr oder weniger identisch, nur kürzer. Allgemein ist mir aufgefallen, dass die Auftrittszeiten beim Highfield deutlich kürzer und meist selbst bei namhaften Acts nur 45 Minuten sind.

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Mein heimliches Sneak-Bild dieses Schildes hat nicht wirklich funktioniert, daher hier nochmal in Worten:

„Aussichtspunkt, max. 80 kg“

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Mein Highlight des gesamten Festivals kam dann am Samstagabend:

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Endlich konnte ich The Hives mal wieder sehen. 2012 hatte ich sie zuletzt im Rahmen einer Veranstaltung von tape.tv (R.I.P.) erleben dürfen. Die Energie der Jungs ist noch immer elektrisierend, vor allem Sänger Per Almqvist und der ewig herumalbernde Gitarrist Nicholaus Arson – großartig! Dabei konnte ich sogar einen der Sprünge einigermaßen einfangen, auch wenn ich da leider gerade zu nah dran war:

Hier einfach noch ein paar weitere Shots. Am Folgetag musste ich feststellen, dass der Stabilizer des Objektivs sich wohl irgendwo in der Kameratasche oder so auf „Off“ gestellt haben muss, daher waren dann doch recht viele Bilder nichts geworden.

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Ein guter Gig mit viel Publikums-Interaktion (inklusive Menge-Besuch von Per), nur leider viel zu kurz. Die bereits geringen 75 Minuten, die angesetzt waren, wurden gar noch gerissen, so dass trotz ausufernder Bandvorstellungs-Einlagen beinahe zehn Minuten früher Schluss war. Schade. Aber ein Grund mehr, die Jungs mal im Einzelkonzert live zu erleben.

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Den (für uns) zweiten Festival-Tag inklusiver der offiziellen Videos zum kompletten Highfield 2018 gibt es auf der nächsten Seite zu sehen.

Dieser Beitrag hat mehrere Seiten:

8 Kommentare

  1. Michael says:

    Echte Fotografen haben den Stabi immer auf ‚off‘. ;-)

  2. Fry says:

    „Aussichtspunkt!“

    • Maik says:

      Das kommt, wenn man es eben aus dem Gedächtnis schreibt, statt aktiv hinzuschauen. Danke für den „Hinweis“.

  3. Hendrik says:

    Hast Du gut gemacht.

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