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Der Reiz des Unbekannten

Ich mag es, auf Reisen fremde Sprachen zu entdecken

Reisen
Maik - 26.04.17 - 10:39
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Jeder, der schon einmal auf Reisen war, dürfte wissen, was ich meine. Dieser Moment, wenn du das erste Mal in einem Land bist, dessen Sprache du nicht (oder eben nicht so gut) sprichst. Plötzlich bist du in diese neue Welt geworfen worden und klammerst dich an vereinzelt vorkommenden englischen Übersetzungen fest. Die finde ich vereinzelt auch ganz gut, kann man so bereits damit beginnen, vereinzelte Übersetzungen zu lernen. Zu viel soll es aber auch nicht sein, denn ich finde gerade diesen sprachlichen Sprung ins kalte Aqua ungemein spannend. Dann MUSS man sich nämlich damit auseinander setzen.

Bei vielen größeren Reisen war ich tatsächlich in Englischen Gefilden unterwegs, das ist sprachlich natürlich weniger spannend. Aber zum Beispiel in Spanien wäre ich alleine (ohne Internet und die englische Sprache) verloren. Klar, man kann Basis-Wörter wie „Ja“ und „Nein“ und ein paar andere Bruchstücke, aber das Aufsammeln weiterer ist das eigentlich Tolle. So lernt man beim Herumreisen in der Stadt Begriffe für „Bahnhof“ oder „Bier“. Bestellt die ersten eigenen Speisen in der Landessprache und freut sich, wenn das kommt, was man haben wollte. Noch mehr, wenn man dann tatsächlich irgendwann so etwas wie Sätze hervor bringt (die zwar gebrochener sind als das Herz von Pietro Lombardi, aber dem Verkäufer ein Lächeln abringen).

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Wir hatten letztes Jahr im Rahmen unserer Skandinavien-Tour sehr interessante sprachliche Erfahrungen gemacht. Da wir von Dänemark ausgehend über Schweden, Norwegen und Finnland bis letztlich auch ins angrenzende Baltikum gefahren sind, wurde für uns Sprache immer unverständlicher. Auch geschrieben. Im Dänischen sind noch einige Wörter, die man sich vom Klang oder der Schriftweise her zusammen reimen kann, dann wird es immer ausgefallener, bis beim Finnischen nicht mehr viel Erkennbares bleibt. Und in Estland kommen plötzlich kyrillische Schriftzeichen dazu – dann bin ich komplett verloren… Das zeigt ganz gut, wie nah und fern einem Sprachen und Kulturen sein können – und wie schnell es dann eben keinen Spaß mehr macht, wenn man so gar keine Anhaltspunkte mehr hat.

Auch wenn es in solchen Fällen (wie z.B. auch im arabischen oder asiatischen Raum) ungemein interessant ist, diese komplett anderen Sprach-Grundlagen kennen zu lernen, kommt man da halt schnell an seine Grenzen. Und das kann auch bei nicht so exotischen Schriften und Sprachen der Fall sein. Hier kann zum Beispiel Eurocentres helfen. Der Marktführer im Bereich Sprachreisen ist auf sechs Kontinenten und 35 Standorten vertreten. Dort könnt ihr am besten direkt während eurer Reise vor Ort die Sprache erlernen, die dort gesprochen wird. Das ist nicht nur deutlich weniger langweilig, als im faden Besprechungsraum im kühl-grauen Deutschland, sondern auch deutlich effektiver, da man auch abseits des Unterrichts stets übt und dazu lernt – erzwungenermaßen. So fällt es einem leichter, die Sprache wirklich zu erlernen. Aktuell werden mit Englisch, Spanisch, Französisch, Russisch, Deutsch, Japanisch und Italienisch sieben Sprachen angeboten – zertifiziert und für unterschiedliche Altergruppen optimiert. Optional auch in Verbindung mit Praktika oder in Form eines Sprachjahres – checkt einfach mal die aktuellen Angebote. So kommt man herum und lernt auch noch richtig, anstatt sich nur von Schild zu Schild zu hangeln.

Dann weiß man vielleicht beim nächsten Mal auch, weshalb der Verkäufer so süffisant die anderen Touristen angrinst, die Kauderwelsch von sich geben…

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Mit freundlicher Unterstützung von Eurocentres | Bild 1: Redd Angelo, Bild 2: Deanna Ritchie

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