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Kommunistische Känguru-Stimme und ein Mal König sein

Meine Woche (206)

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Mal wieder sende ich euch digitale Grüße aus einem Zug. Das gestaltet sich dank nicht mal suboptimaler Internetverbindung etwas erschwert, weshalb ich für diesen Beitrag etwa das Fünffache an Zeit benötige. Aber wir haben’s ja, vermutlich sogar mehr als gewollt, zumindest Fahrzeit. Also wieso nicht mal ein bisschen Gedankenverloren aus dem Fenster blicken und beim Vorbeifliegen der Bäume und Baukräne über die verflogene Woche sinnieren?!

Meine letzte Woche

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Der Start war lustig. Nachdem wir es irgendwie nie geschafft hatten, an Karten zu gelangen, haben wir Montag der „Lesedüne“ beiwohnen könnten. Mit u.a. Poetry Slammer Julius Fischer, Songwriterin Dota Kehr und niemand Geringerem als Autoren und „Känguru“-Erfinder Marc-Uwe Kling. Der hat einen neuen Part aus seinem „Qualityland“ gelesen, wobei ich irritierend fand, dass darin ein kleiner Roboter die Sprechstimme seines kommunistischen Kängurus besitzt. Aber ansonsten definitiv eine empfehlenswerte Veranstaltung, die zudem mit nicht mal sieben Euro Eintritt erfreulich fair bepreist ist.

Dienstag war ich erstmals auf der „InReach“. Das ist eine Art Influencer-Tagung, wo Social Media-Leute zusammenkommen und über Social Media Marketing reden. Leider war der Vortrag des Greta Thunberg-Seglers ausgefallen, dafür gibt es ein paar interessante Informationen über den chinesischen Social Media-Markt oder auch Infos aus erster Hand, wie Cathy Hummels mit Abmahnungen umgeht. Noch immer uneins bin ich mit mir selbst, was die sehr kurzen Vortragszeiten von 10-20 Minuten anbelangt. Auf der einen Seite war super, dass alles in einem „Stream“ nacheinander stattfand, man keine Räume suchen muss, es abwechselnd und uptempo bleibt und man stets das Wichtigstes statt aufgeblähtem Gelabers zu hören bekommt. Auf der anderen Seite blieb es so halt auch oft oberflächlich. Leider konnte ich allerdings eh nur einen Bruchteil des Tages mitnehmen.

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Das lag unter anderem an Apple. Dort hatte ich ein Termin bezüglich meines alten iPhone X (braucht zufällig wer eines?). Das hat thermodynamische Verfärbungen am Rahmen, was spacig aussieht, aber halt nicht sein sollte. Im Store hatte man das noch nie gesehen, checkte es technisch, was soweit alles super aussah, und HÄTTE es angeblich auch umgetauscht – wäre da nicht der Vertragsschließung und somit auch Gewährleistungs-Übertragung an die Telekom. Also das Telefon dorthin gesandt und siehe da: Ein Austausch wäre möglich, aber für 620 Euro. HAHAHAHA! Nein. Also werde ich es wohl klassisch über Facebook oder eBay verkaufen müssen. Yay.

Donnerstag hatte ich einen Termin beim Orthopäden, was in so fern besonders war, als dass ich den erst wenige Wochen zuvor online abgeschlossen hatte. Entsprechend mit wenig Erwartungen bin ich hin, aber was soll ich sagen – das war echt okay! Jetzt habe ich meine Überweisungen für ein MRT und ein Röntgen, wie ich es haben wollte, und dafür sogar auch bereits einen Termin für Anfang Oktober erhalten. Es geschehen noch Zeichen und Wunder (und hoffentlich weiß ich dann mit Gewissheit, was mit meinem Knie und meinem Handgelenk los ist…).

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Zum Wochenende ging es nach Münster, weshalb ich auch gerade im Rückzug gen Berlin hocke. Anlass war ein runder Geburtstag, der am schönen Aasee befeiert wurde. Mit viel leckerem Essen und einer sehr illustren Runde voller Geschichten, die ich alle nicht kannte, weil ich 99 Prozent der Leute nicht kannte.

Außerdem haben wir (nicht auf der Feier, sondern danach) die Selbstausdruck-und-ausschneid-Beta-Vorvariante von „Reigns: The Council“ gespielt, dass ich hier vorgestellt hatte. An sich schon eine gute Spielidee, wirkt aber noch etwas unrund, was aber auch daran liegen könnte, dass wir es noch nicht ganz richtig gespielt haben. Aber immerhin durfte ich mal eine Runde König spielen und über die Anbitten meiner Berater entscheiden.

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Darauf freue ich mich!

Auch diese Woche steht wieder Zugfahren auf dem Programm, aber es geht nicht so weit. Ein Kurztrip nach Hamburg steht an und dann noch das Ten Tonnes-Konzert im angenehm kleinen Berliner „Privatclub“.

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