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Weezer, Arthur Beatrice, Travis, Georg auf Lieder, Thorsteinn Einarsson & Jonas Alaska

Musik-Kurzreviews April 2016

MusikMusikrezensionen
Maik - 20.04.16 - 11:43
Musikkurzreviews-2016-04_760

Heute gibt es gleich sechs Alben für euch! Natürlich jeweils mit kleiner Hörprobe nebst total subjektiver Einschätzung meinerseits. Von Rock-Ikonen bis Singer Songwriter-Newcomern und vielem dazwischen.

Review: Weezer (White Album) (Weezer)

Release: 01.04.2016

Urteil: 4,0 von 5,0 Sternen

Starkes zehntes Studioalbum der Kalifornier. Nach Blau, Grün und Rot nun also das weiße Album und der Versuch, so noch einmal Episches zu schaffen. Zeitlose Knaller wie „Buddy Holly“ oder „Island In The Sun“ damals finden sich zwar nicht wirklich drauf, aber der Sound ist modern, abwechslungsreich und energetisch. Feinster Alternativ-Rock, wobei gerade die Tracks „Thank God For Girls“ und „Jacked Up“ sehr viel Spaß machen. Kaufempfehlung!

Review: Keeping The Peace (Arthur Beatrice)

Release: 27.05.2016

Urteil: 2,5 von 5,0 Sternen

Das Debütalbum „Working Out“ hatte mich 2014 noch sehr begeistert (Rang 3 meiner Jahresliste!). Eine solche Platzierung dürfte die zweite Platte nicht erreichen. Dafür bleibt es insgesamt zu sehr auf dem Teppich, sich selbst zu ähnlich und schafft nur selten diese geniale Atmosphäre, die vor zwei Jahren so zu überzeugen wusste. Aber immer noch eine geniale Stimme, emotionale Arrangements und Melodien, die ins Ohr gehen (z.B. „All I Ask“). Nur eben etwas zu sehr Nebenbei-Mucke…

Review: Everything At Once (Travis)

Release: 29.04.2016

Urteil: 3,0 von 5,0 Sternen

Krass, das ist auch bereits das achte Studioalbum der Schotten, wobei das erste beinahe 20 Jahre her ist. Die Zeiten von „Sing“ und „Why Does It Always Rain On Me?“ sind aber vorbei. Was bleibt ist netter Melodic-Pop, der Schwiegermütter auf der Welt glücklich machen dürfte. „Radio Song“ traut sich mal, etwas dreckiger zu sein, verliert dabei aber größtenteils das Melodische, einer der besondersten Songs dürfte wohl „Everything At Once“, der mal aus dem Einerlei ausbricht. Ebenso ist „Idlewild“ ein interessanter Mix aus Stimmen und Stimmungen. Für mir ein Album, das sich nach Autofahrt anhört und damit ideal für einen Roadtrip wäre.

Review: Mano Grande (Georg auf Lieder)

Release: 20.05.2016

Urteil: 2,0 von 5,0 Sternen

Das Album fängt vielversprechend an. Gitarrensound, rauchig-charaktervolle Stimme, nette Melodien. Wenn dann aber Reime auf „Haus“ und „aus“ kommen, demonstriert das leider recht gut, wie „einfach“ manche der Texte gestrickt sind. Nicht unbedingt von ihrer Bedeutung her, manchmal wirkt es aber sehr negativ auffällig auf mich und dadurch kann ich die Musik nicht immer ernst nehmen, vor allem, wenn dazu passend die musikalische Untermalung an etwas schnellere Volks- oder Grundschulmusik erinnert. Okay, das ist bei „Brandenburg“ sicherlich alles zugespitzt und bei Großteilen der Platte nicht der Fall, aber stößt mir eben auf – und dann denkt man nur noch darüber nach. Aber einige Songs wie „Susanne“ sind auch gar nicht übel, erinnern etwas an die alten Deutschrock-Zeiten von Tomte und Co.

Review: 1; (Thorsteinn Einarsson)

Release: 22.04.2016

Urteil: 3,0 von 5,0 Sternen

Einarsson trägt die „Eins“ ja bereits irgendwie im Namen – und will sie auch werden. Dem gesunden Größenwahn folgt ein Album, das zeigt, dass stimmlich Weltklasse-Potenzial vorliegt. Dieses Album dürfte aber eher der erste Schritt gen Legendenbildung als der ganz große Nummer Eins-Wurf werden. Dennoch wissen Songs wie „Mercury May“ oder „Aurora“ zu überzeugen. Am Ende bleibt der Eindruck, er hätte mit einigen Songs richtig gut beim Eurovision Song Contest abschneiden können. Ob das nun gut oder schlecht ist, lasse ich jedem von euch selbst entscheiden…

Review: Younger (Jonas Alaska)

Release: 08.04.2016

Urteil: 4,5 von 5,0 Sternen

Nach isländischen Wurzeln geht es nach Norwegen – und zu meiner absoluten Empfehlung der Woche. Sein zweites Album strotzt nur so vor Charaktersongs, die abwechslungsreich und doch im sehr guten Zusammenspiel daher kommen. 36 Minuten durch rockige Uptempo-Nummern, emotionale aber nicht schnulzige Gefühlsbekundungen und die Tiefen des Blues-Pop. Wenn man gerade denkt, melancholischer sollte es auf keinen Fall werden, wecken einen Songs wie „Paper Plane“ wieder auf. Tolle Gesamtkomposition, die ein bewundernswertes Gespür für Melodik und Dramaturgie mit sich bringt. Und wenn zwei aufeinanderfolgende Tracks „Becky“ und „Bucky“ heißen, finde ich das auch irgendwie toll.

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2 Kommentare

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