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Das graue Album?

The Hives - The Black And The White AlbumArtist: The Hives

Title:
The Black And The White Album

Release: 12. Oktober 2007
Label: Interscope (Universal)

Genre: Alternative-Punk-Rock

Urteil: 3,5 von 5,0 Sternen

Kommentar: Ganz gut aber nicht Gott.

Tracklist:

1. Tick Tick Boom
2. Try It Again
3. You Got It All Wrong
4. Well All Right
5. Hey Little World
6. Stroll Through Hive Manor Corridor
7. Won’t Be Long
8. T.h.e.h.i.v.e.s.
9. Return The Favour
10. Giddy Up
11. Square One Here I Come
12. You Dress Up For Armageddon
13. Puppet On A String
14. Bigger Hole To Fill

Gesamtspielzeit: 45:28 Min.

Ja, es grenzt an Gotteslästerung, wenn ich hier die neue Scheibe der Hives nicht in höchsten Tönen loben (werde). Zumindest, wenn es nach den fünf Anzug-Schweden ginge. Denn die stellen sich mit dem Titel der neuen Platte mal sofort mit Metallica UND den Beatles auf eine Stufe. Aber ob das ganze wirklich in die Extreme geht, oder doch nur ein farbloses grau-Geschmisch dabei rum kommt, ist eine andere Sache.

Eins ist auf jeden Fall klar: Den „Tick-Tick-Boom“ Tick hat selbst Will Smith vor den Hives erkannt. Aber dennoch ist die erste Auskopplung und der gleichsame Eröffnungstrack der Scheibe nicht schlecht geworden, auch wenn es schon bessere Singles der Kombo gab. „Try It Again“ zeigt schon eine Schwierigkeit des Albums: Schnell, unstrukturiert, zermürbend. So erscheind leider vieles zu Beginn. Nach mehrfachem Hören sicherlich angenehm und auf einmal vielfältig. Dennoch, das Intro ist ansprechend, das Tempo ebenso. „You got it all…wrong“ ist wohl einer der besten Tracks, da die gute alte Hives-Schule. Uptempo-Gedresche und Geschreie, das zum Mitmachen einlädt, oder besser: zwingt.

Dann folgt mit „Well alright“ ein gegröhltes Intro, mit mittelmäßig anschließender Musik. Interessant hier: Gegen mitte des Songs denkt man glatt, Sänger Pelle wäre durch Adam Green ersetzt worden. Insgesamt aber eher ein schwacher Song. „Hey little World“ zeigt mit der line „What you gonna do, when they come for you“ zum einen einen weiteren Bezug zu Will Smith (Bad Boys) zum anderen den leichten oder auch leicht kranken Anzug von Größenwahn, den die selbst ernannte beste Band der Welt seit geraumer Zeit zur Schau trägt. Das zeigt sich noch viel mehr im Song „T.H.E. H.I.V.E.S.“, der mit der Line „We rule the world“ daher kommt. Dieser Song zeigt klar den Einfluß von Produzent Timbaland, der hier jedoch noch zu verkraften ist. Songs, wie Track 6, 10 oder 13 braucht dagegen kein Mensch, und machen die an sich solide Platte kaputt. „It wont be long“ ist dagegen einer meiner Favoriten. Die interessante „neue“ (?) Singweise von Pelle, trifft auf einen mitreissenden Refrain.

Urteil: 3,5 von 5,0 Sternen

Die Platte hat einige nette Überraschungen, einzelne sehr gute Songs, oder zumindest Riffs und Parts, die mehr als hörenswert sind. Aber insgesamt ist da leider der negative Einfluß einiger sehr misslungener Experimente, und der teilweise doch zu mitgröhlerischen Art einzelner Songs, die nicht ganz überzeugen. Gut, aber nicht Gott.

Video zu „Tick Tick Boom“:
[flash]https://www.youtube.com/watch?v=xRNwueXuAPY[/flash]

Ein Kommentar

  1. mazzekazze says:

    jupp, seh ich genau so!

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