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Der dyson v6 absolute im Test

Ich sauge fortan Kabel- und Beutellos

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Hausstaub-Allergie. Habe ich seitdem ich denken kann. Das geht nicht unbedingt einher mit meinem eher faulen Haushaltsbewusstsein. Jetzt habe ich aber endlich eine Ausrede: das lag stets an der Technik!

Das soll sich ab sofort ändern: dyson hat mir den v6 absolut zur Verfügung gestellt. Ein Beutel- und Kabelloser Handstaubsauger, der Allergene aus der Abblasluft filtern. Klingt gut, ich habe getestet.


Ausschweif: Als ich 2005 zum Studium nach Hannover gezogen bin, habe ich die Uraltsaugermöhre meiner Mom bekommen. Die hatte sich einen neuen geholt und Junior war ja egal, Hauptsache, das Ding saugt, bevor Mutter das nächste Mal zu Besuch kommt. Irgendwann hat das Beutelkaufen keinen Spaß mehr gemacht, weil es einfach keine wirklich Passenden mehr gab und allgemein war der hin, also hatte ich mir (viel zu günstig) einen (viel zu billigen) beutellosen Sauger geholt. Der tut sei einigen Jahren seinen Job, Spaß macht das aber nicht. Okay, soll es vermutlich auch nicht…

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Klick-Klick-Einsatzbereit

Der „Aufbau“ schaut auf den ersten Blick recht kompliziert aus. Viele Einzelteile müssen aus der Verpackung sortiert werden, die Anleitung umfasst 75 Seiten im Din A4-Format. Uff. Dann schaut man sich aber ein einziges Bild an und weiß Bescheid: Klick-Klick-Einsatzbereit. Es muss tatsächlich nur der Motor und die Bodendüse an das Rohr befestigt werden und schon wird losgesaugt. Easy!

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Um Kritik in den Kommentaren vorzubeugen: ja, ich war vielleicht etwas zu schnell in Sachen Loslegen. Ich habe nur die große Düse für alles benutzt, obwohl die eigentlich nur für Teppich ist. Es gibt aber eine weitere für Parkettböden, ebenso wie kleine Aufsätze für besondere Saug-Verhältnisse (z.B. Fugendüse). Dazu gibt es natürlich noch ein Ladekabel inklusive Wandhalterung. Dazu später mehr.

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Mehr Power!

Zunächst habe ich gedacht, dass der Sauger doch ganz schön laut ist. Das lag aber daran, dass er im „Power-Mode“ gestartet ist. Stellt man den aus, wird es deutlich ruhiger, so dass man sogar die Türklingel hören kann (wäre unsere nicht gerade defekt…). Für normale Staubverschmutzungen reicht das auch vollkommen. Will der Flokati aber mal nicht spuren, wird eben die Power-Turbine angeschmissen. Passt.

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Den dyson v6 absolute in der Hand zu halten und auf Staub zu zielen hat schon was Science Fiction-Film-mäßiges. Gerade beim Entfernen von Spinnenweben in Raumecken (was bei uns natürlich NIE vorkommt, ähem…) – Zielen, Drücken, SCHWUPP!

Saug-Erlebnis?

Allgemein liegt der Sauger gut in der Hand, ist wertig-gewichtig aber nicht schwer und gleitet gut über den Boden (selbst mit eigentlich falsche Bodendüse). Mir gefällt vor allem das fehlende Kabel. Sonst musste ich bei unserer 4-Zimmer-Wohnung immer mindestens ein Mal die Steckdose wechseln, von dem ganzen „Über-und-unter-dem-Kabel-Herumgeturne“ ganz abgesehen. Das fällt nun weg und ich erreiche Stellen recht leicht, die ich aus Faulheit schon mal ausgelassen hatte. Das entstresst den Prozess enorm.

Zunächst dachte ich: „Ha! Jetzt habe ich eine Schwäche gefunden“. Einige schmale Stellen hatte ich zuvor immer mit dem Saugschlauch gereinigt (da ich Aufsätze hasse). Jetzt geht das nur umständlich mit der Stange oder man muss einen der kleinen Aufsätze eintauschen. Sperrig, umständlich, wuäh! Dann kam mir Fuchs aber die Idee, dass man ja auch die Stange „entklicken“ kann – Tadaa! – Handstaubsauger. Quasi wie die kleinen Akkuhandsauger, die früher in jedem Haushalt neben dem Sofa standen. Und das ist schon ziemlich genial, da ich (mit richtigem Aufsatz…) so auch den Bildschirm meines Fernsehers oder Glasflächen absaugen kann. Cool!

Eine wirklich kleine Schwäche ist der Wechsel zwischen Hartboden und Teppich. Was bei der „ollen Möhre“ per Fußtritt ging, muss jetzt eben per Düsenwechsel gemacht werden. Geht natürlich aufgrund der Kabellosigkeit ganz gut, wenn man die Teppichflächen einfach gebündelt im Nachgang macht, ist aber eben eine kleine Umstellung. Ebenso ist die doch recht kleine Füllmenge, die an Dreck hinein passt natürlich ein Kompromiss. Ist aber okay, da das Leeren recht einfach „von der Hand“ geht.

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Filterung

Ich habe jetzt keine tiefe Nase der Abblasluft eingeatmet, aber alleine die Tatsache, dass die ja jetzt deutlich näher am Kopf rauskommt (da Motor an der Hand) und ich keine negativen Effekte verspürt habe, sollte das schon einmal gut sein. Ansonsten zitiere ich aus Gründen des Nichts-falsch-sagen-wollens am besten mal das technische Versprechen von dyson selbst:

„Der Dyson V6 Absolute ist mit den patentierten 2 Tier Radial™ Zyklonen, einem effizienten Nachmotorfilter und einem Versiegelungssystem ausgestattet. Deshalb ist die Ausblasluft des Gerätes sauberer als die Raumluft, die Sie atmen.“

Wo wir gerade bei technischen Daten sind – für die Statistiker unter euch:

Gewicht: 2.7KG
Saugleistung auf MIN Stufe: 28AW
Saugleistung: 100AW
Behältervolumen: 0,4 L
Abmessungen: 25 x 121 x 21 cm

Und Strom so?

Natürlich saugt der v6 nicht endlos. Etwa 20 Minuten hält der verbaute Li-Ion Akku, je nach eingesetzter Düse und Verwendung des MAX-Power-Modus. Ist der Akku leer, kann man den Sauger elegant an die Wandhalterung anbringen. Das fand ich schon genial als ich den ersten TV-Spot dazu gesehen hatte – und dafür einen augenrollendes „Das findest du gut, nicht?“ von meiner Freundin geerntet hat. Ich behaupte einfach mal, dass sie das jetzt auch gut findet, denn in der „Mehrzweckrumpelkammer“ ist jetzt ein Staubsaugergroßes Stück mehr Bodenfläche zu sehen!

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Fazit

Ich will jetzt nicht sagen, dass mir das Saugen fortan Spaß macht, aktuell ist es aber so. Und langfristig dürfte das Saugen in meiner persönlichen Prokrastinations-Liste deutlich nach Oben rutschen. Jedenfalls liegen die Vorteile auf der in der Hand: Besseres Saugen, besseres Filtern, größere Bewegungsfreiheit und Flexibilität. Dafür muss man aber auch entsprechend Geld in die noch freie Hand nehmen: der v6 absoluste von dyson kostet in der Ausstattung 449 Euro nach Empfehlung. Bei Amazon gibt es ihn gerade für 419 Euro, die Varianten des V6 ohne Allergene-Filter starten bei 329 Euro.

Letztlich muss natürlich jeder selber wissen, wie viel Geld er für einen Staubsauger ausgibt und wie viel mehr einem die gelieferten Annehmlichkeiten dieser technischen Oberklasse wert sind. Ich bin jedenfalls sehr dankbar, jetzt endlich einen Staubsauger zu haben, auf den selbst Mutti neidisch ist. Beim nächsten Besuch wird dafür aber bestimmt überprüft, wie ordentlich ich war…

Mehr Informationen zum v6 absolute gibt es auf der Website von dyson zu sehen und natürlich dürft ihr auch gerne Fan auf Facebook werden.

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Mit freundlicher Unterstützung von dyson.

7 Kommentare

  1. Pingback: LangweileDich.net (@LangweileDich)

  2. Benjamäähn says:

    Ich finde es großartig, dass man die immer wo anders anlehnen muss und dass die nicht alleine stehen bleiben (wie so viele andere Akkusauger). Das ist ja so praktisch [/ironie]

  3. Maik says:

    Das Problem hatte ich tatsächlich nur beim Laden bevor ich die Wandhaltung angebracht hatte. Beim Saugen selbst sauge ich meistens. ;) Aber stimmt natürlich, wenn man mal ans Telefon muss oder so, bleibt einem meist nur, das Teil komplett auf den Boden zu legen. Was liegt kann nicht umfallen…

  4. Dave says:

    Hi. Ich selbst habe den vorgänger. Das einzige manko an dem ding ist dad er es nicht schafft die kleinen steinchen, meist im winter, einzuziehen. Hab schon gehoert der jetzige soll besser sein. Anfangs hatte ich auch gedacht die akkuzeit von 20 min würde nicht reichen, reicht aber locker. Das geilste Feature finde ich aber das das ding aufgehängt wird und alle aufsätze aufgeräumt sind. Geiles gefühl. Vielleicht brauch ich auch den neuen…

  5. Stefan says:

    Ha, ich habe auch so ein Teil von Dyson! Was noch zu erwähnen wäre, dass mit den kleinen Bürsten / Saugrohr auch das kabellose Saugen im Auto jetzt richtig Spaß macht :-)

  6. Maik says:

    @Dave: Muss ich mal drauf achten, bisher zum Glück Steinchenlos bei uns.
    @Stefan: Habe kein Auto, aber vertraue dir da einfach mal! ;)

  7. Hallo. Ich habe noch den alten D45 im Einsatz. Der muss aber mal ausgetauscht werden. Dein Bericht ist deshalb ganz interessant. Hier in Hamburg sind die Wohnungen klein, da reicht der Akku eigentlich immer aus. Grüße nach Augsburg.

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Ich bin Maik Zehrfeld und habe diesen Blog 2006 aus Langeweile heraus gegen die Langeweile gegründet. Mittlerweile stellt LangweileDich.net eine Bastion der guten Laune dar, die nicht nur Langeweile vertreiben sondern auch nachhaltig inspirieren will. Gute Unterhaltung!

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