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Persönliche Daten im Web löschen lassen mit Incogni

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Daten sind das virtuelle Gold, nach dem viel mehr Firmen und Menschen lechzen, als man es eh schon ahnt. Dabei geht es jetzt nicht darum, dass ihr eure private Telefonnummer lieber nicht öffentlich auf Facebook teilen solltet. Bei jeder Aktivität im Netz hinterlässt man Spuren und es reicht leider nicht immer, starke Passwörter und Mehrfach-Authentifizierung aktiviert zu haben. Gerade erst wurde Uber gehackt und hat zu einem gigantischen Datenleak geführt. Immer wieder werden die größten Unternehmen der Welt das Ziel von Cyber-Angriffen, weil da massig Daten zu erhaschen sind. Plötzlich sind E-Mail- oder auch reale Adressen, schlimmstenfalls sogar Bezahldaten und Passwörter im öffentlichen Umlauf. Denn mit Daten wird gehandelt, Daten werden gesammelt und Daten werden vor allem für unschöne Dinge eingesetzt. Der neue Online-Service Incogni stellt sich dem entgegen und bietet an, persönliche Daten aus dem Netz zu entfernen.

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Kontakt mit Data Brokern

Vielleicht habt ihr schon mal diese ominösen Anrufe von unterdrückten Nummern erhalten, die auf Englisch mit stark Nicht-Englischem Akzent meinten, sie seien von Microsoft oder so. Oder ihr erhaltet dubiose E-Mails sowie Newsletter, für die ihr euch nie angemeldet hattet. Das passiert, weil Scammer und Spammer eure Daten von sogenannten Data Brokern erworben haben. Und das sind ja noch die angenehmen Unannehmlichkeiten – bei Weitergabe richtig sensibler Daten kann auch mal was in eurem Namen gekauft oder ein Account betrieben und Schindluder damit getrieben werden.

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Wenn ihr irgendwo im Netz persönliche Daten angebt, kann es sein, dass eine Weitergabe derer an Dritte sogar über die geltenden AGB abgesichert ist und ihr dem mittels Checkbox-Kreuzchen zustimmt. Und selbst, wenn das Unternehmen korrekt mit den Daten umgeht und diese entsprechend absichert, kann halt immer mal das eingangs angesprochene Datenleck geschehen. Und dann? Dann kommt Incogni ins Spiel.

„Incogni offers a fully automated service. We handle all interactions with data brokers, from follow-up communication to fighting rejected claims and help our clients get their data deleted in a fraction of the time it would take them to do it manually.“

Der Online-Service von Surfshark übernimmt das, was man theoretisch auch selbst machen könnte, aber zum einen nicht unbedingt die Kontakte dazu hat, vor allem aber nicht unbedingt die Zeit. Incogni nutzt die angegebene Mail-Adresse von jemandem, um bei aktuell bereits über 145 Brokern abzufragen, ob persönliche Daten dazu vorliegen – und diese löschen zu lassen.

Persönliche Daten entfernen lassen

Dabei übernimmt Incogni den kompletten Verlauf und nicht nur die reine Abfrage, wie es andere Anbieter wohl teilweise lediglich machen. So braucht man nur einmalig alles in Gang zu setzen und der Dienst arbeitet von alleine alles ab. Dabei werden aktuell vor allem die Regionen USA, EU, UK, Schweiz und Kanada beachtet, weitere sollen folgen. Noch ist leider nicht möglich, mehrere (E-Mail-)Adressen mit einem Account bereinigen zu lassen.

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Kostentechnisch geht das bei 11,49 Euro für einen Monat los. Der Service von Incogni ist an sich fortlaufend, da so immer wieder bei Data Brokern nachgefragt werden kann sowie neue Broker aufgenommen werden können. Grundsätzlich soll eine erste Löschung 30-45 Tage dauern können, vielleicht reichen also bereits ein oder zwei Monate, um mal eine Erst-Reinigung durchzuführen. Allgemein ist der Service recht risikoarm, da ihr von einer 30-tägigen Geld-zurück-Garantie Gebrauch machen könnt. Bei einer Jahreszahlung sinkt der Preis zudem um etwa 50 Prozent auf durchschnittliche 5,79 Euro pro Monat (Einmal-Zahlung von 69,48 Euro).

Buchen könnt ihr den Entfernungs-Service für private Daten auf Incogni.com, wo es auch weitere Informationen gibt. Das Unternehmen ist zudem auch auf Twitter aktiv.

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Mit freundlicher Unterstützung von Incogni.

5 Kommentare

  1. Rumold says

    Hach, wäre das schön, wenn man für die Datenkraken nur durch seine Mail-Adresse identifizierbar wäre…;)

    • Maik says

      Tja, die simplen Internetzeiten sind leider vorbei… Aber es werden halt bestimmte Ankerinformationen genutzt, um Nutzer:innen-Profile aufzubauen und nach Abgleich zu vervollständigen, da stellt eine Mail-Adresse schon eine recht zentrale Information dar, mit der man arbeiten kann. Zumal hier ja auch andere Informationen hinzugezogen werden dürften.

    • Rumold says

      So leichtfertig, wie sich viele Menschen durch das WorldWideWeb bewegen, wenn es um personenbezogene Daten geht, dürften die „Data Broker“ wohl wirklich über ziemlich umfangreiche Profile von Millionen von Menschen verfügen. Da ist die Mail Adresse dann tatsächlich nur ein Datensatz von zigtausend Datensätzen, aus denen Internetkonzerne 100% deines Lebens rekonstruieren können, ja sogar mehr über dich weiß, als du selbst.
      Zu glauben, dass man durch die Nutzung eines VPN im Netz auf einmal unsichtbar würde, ist leider mittlerweile eine naive Vorstellung. Dafür ist der individuelle Fußabdruck viel zu leicht, auch ohne eine IP- oder Mail Adresse, mit Hilfe anderer Daten, die man meist unwissentlich preis gibt (Art des Betriebssystems, Browsertyp &-version, benutztes Endgerät, Cookies, Tracker, etc. etc.), wiederzuerkennen. Der Aufwand, um im Netz wirklich unsichtbar zu werden, ist mittlerweile so groß, dass es ohne gute IT-Fachkenntnisse gar nicht mehr geht, und es selbst mit den Kenntnissen so umständlich wird, dass einem den Spass am surfen vergehen kann.
      Mich wundert es daher immer wieder, dass es wirklich noch Menschen gibt, die sich selbst der Qual aussetzen und z.B. in einem Unternehmen die Aufgabe des Datenschutzbeauftragen übernehmen.
      Und ich fänd‘ es wirklich mal spannend, einem Mitarbeiter von „Incogni“ bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen.
      Ob‘s da wohl schon was dokumentarisches IM NETZ zu gibt?
      Gleich mal nach suchen, und dabei natürlich auch wieder kostenlos ein paar personenbezogene Daten verschenken…;)

    • Maik says

      Vorteil bei einem Unternehmen wie Incogni dürfte halt sein, dass die die Kontakte zu den Brokern eh haben und da alles standardisiert seinen Lauf nimmt, sobald eine Ermächtigung erfolgt ist. Das geht dann natürlich schneller und leichter als wenn man sich da alleine reinfuchst. Ich stelle mir das laienhaft so vor, dass die sagen, dass da jemand mit den persönlichen Daten X ankommt und alles gelöscht haben möchte, das darauf basierend gesammelt worden ist. Das halt an 145+ Haustüren, die nach und nach dem Wunsch folgen und es bestätigen – um danach vielleicht wieder neu zu sammeln.

      Und ja, diese gefühlte Anonymität ist ein großes Problem, denn auch mit abstrakten Daten lässt sich einiges quer-konstruieren. Schlimm, dass es solche Dienste heutzutage braucht… :/

    • Rumold says

      Oh! Das muss ich letzten April wohl übersehen haben. XD
      John Oliver „röstet“ die Branche der Datenhändler:
      https://www.serieslyawesome.tv/last-week-tonight-with-john-oliver-data-brokers/

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