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Review: Blood Red Shoes – Fire Like This

Titel: Fire Like This
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Artist: Blood Red Shoes
(Homepage)

Release: 26.02.2010

Genre: Alternative / Rock

Label: Cooperative Music (Universal)

Urteil: Review: Blood Red Shoes - Fire Like This rating_stars_35

Kurzum:

Grundsolide Nachfolgeplatte.

Tracklist:

1. Don’t Ask (3:07)
2. Light It Up (3:59)
3. It Is Happening (3:40)
4. When We Wake (4:32)
5. Keeping It Close (3:21)
6. Count Me Out (3:37)
7. Heartsink (3:38)
8. Follow The Lines (3:31)
9. One More Empty Chair (4:23)
10. Colours Fade (7:07)

Gesamtspielzeit: 40:55 Min

Mittlerweile ist doch einige Zeit ins Land geflogen seit meiner letzten Rezension, daher soll hier wieder regelm├Ą├čig mehr erscheinen. Beginnend mit dem aktuellen Album der Blood Red Shoes.

Das britische Duo hat mich 2008 mit ihrer Debutplatte „Box of Secrets“ geradezu umgehauen, so ├╝berrascht war ich von der Energie und dem neuartigen Sound. Doch wie immer ist es schwer in einer zweiten Platte sowohl dem alten Sound treu zu bleiben als auch neue Wege zu gehen um Neues schaffen zu k├Ânnen. Dieser Spagat ist zwar nicht in einem Leistenbruch geendet, aber f├╝r Schwanensee reicht er wohl leider auch nicht ganz. Der Reihe nach:

Schei├č auf melodi├Âses Album-Intro, mit „Don’t Ask“ zeigen die beiden gleich, was den H├Ârer die kommenden 41 Minuten erwartet: Glasklarer Haudrauf Rock mit der altgewohnten Blood Red Dynamik. Bereits hier zeigt sich mal wieder Laura-Mary Carter’s unglaublich eindringliche Stimme. Solider und lebendiger Beginn, der sofort zum Mitwippen bewegt. „Light It Up“ wirkt mit einem wunderbaren Wechsel in zwischen ruhiger Strophe und hartem Refrain, ist nicht umsonst eine Single geworden (s. Video unten). Aber so schnell sie ins Ohr geht, so schnell geht sie Gefahr gegen Ende monoton zu wirken. Der Titel zu Track 3, „It Is Happening Again“ passt wunderbar, denn im Grunde genommen h├Ątte dieser Song perfekt auf die erste Platte passen k├Ânnen, wie so vieles dieses Albums. Allerdings wirkt hier die aufgezwungene Dynamik und Riff-Schlagzeug-Dauerverwurstung manchmal doch etwas zu unruhig und zu viel.

Kurioserweise ist der erste richtig au├čergew├Âhnlich starke Song mit „When We Wake“ eine Ballade. Aber genau das zeichnet den kleinen aber feinen Unterschied zur ersten Scheibe aus: Ver├Ąnderung. Weiterentwicklung. Abwechslung. Mal etwas minimalistischer das Grunds├Ątzliche in Szene setzen. Und das ist hier Carters erz├Ąhlende und forttragende Stimme bist der Song sich dann am Ende nahezu gewohnt aufbauscht. „Keeping It Close“ ist dagegen eher unauff├Ąllig und eine der schw├Ącheren Nummern. Dagegen wei├č „Count Me Out“ mit einem Refrain zu ├╝berzeugen, der es schafft direkt zu sein, ohne plump zu wirken. „Heartsink“ hat eine wunderbare Songstruktur und k├Ânnte in einem anderen Arrangement sicherlich top als Popsong in den Charts mitwirbeln. Auch hier wei├č der trotz d├╝ster aufgesetztem Riff locker wirkende Refrain zu ├╝berzeugen.

Wirklich zum geistigen Mitgehen laden aber anscheinend eher die ruhigen Titel ein. Denn auch „Follow The Lines“ passt eher in diese Kategorie und ├╝berzeugt vollends. Der vielleicht st├Ąrkste Song der Platte folgt dann aber mit „One More Empty Chair“, welches dann doch in die klassische Blood Red Shoes-Richtung geht: Knallhart nach vorne ohne die Melodie zu vergessen. Sch├Âner Wechsel auch hier zwischen eing├Ąngiger Strophe und straffem Refrain. Mehr davon! Zuletzt gibt es mit „Colour Fade“ ein rund 7-min├╝tiges Outro der Platte welches von Steven Ansells teils in bester Placebo-Manier dargeboten wird aber sich nicht recht entfalten will. Auch das wahrhaftige „Intrument Fade“ am Ende wirkt eher unpassend dahinschwindend…

Urteil: Review: Blood Red Shoes - Fire Like This rating_stars_35

Nichtsdestotrotz ist „Fire Like This“ eine okaye bis gute zweite Scheibe, lassen sich hier und da doch grundlegende Neuerungen zum Vorg├Ąnger feststellen. Allgemein gilt aber wohl leider, dass sich vieles dann doch ZU treu geblieben ist und hier und da etwas viel auf einmal versucht wird. Dass die beiden ihre Instrumente im Griff haben, wei├č man, aber hier und da ist es dann doch zu komplex geworden, was man gerade an den einfachen und besser funktionierenden Tracks h├Ârt. Aber es gibt auch hier einige wahre Perlen und Parts bei denen man sich dann doch beim Mitgehen erwischt.

Single „Light It Up“:

Ein Kommentar

  1. Pingback: 2010: Best Of Music | LangweileDich.net

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