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Sennheiser Urbanite XL Wireless im Praxistest

Selbst-Experiment: Zu welcher Musik bloggt es sich am besten?

Urbanite-Musiktest_01

Schluss mit langweiligen Produkt-Tests, jetzt wird es höchst-wissenschaftlich* (*empirisch nicht signifikant)! Sennheiser hat mir den neuen Urbanite XL Wireless zur Verfügung gestellt. Ich könnte jetzt einfach sagen, wie toll sich darauf mein toller Musikgeschmack anhört, aber das wäre ja dann so kreativ wie Dieter Bohlen bei der Auswahl von Akkorden. Also habe ich gedacht, ich teste ihn mal in realer Alltagsumgebung: dem Bloggen.

Das mache ich nämlich tatsächlich täglich, mehrere Stunden und gerne zu guter Musik. Aber zu welcher Musik kann ich am besten arbeiten? Finden wir es heraus!

Das Bloggen-Versuchs-Setup

Häufig habe ich kleine „Abarbeitungs-Phasen“. Gerade wenn ich ein bisschen für Wochenenden oder Reisetage vorarbeite, schreibe ich einige Beiträge am Stück. In einer Liste sammel ich allerlei potenzielle Inhalte, die ich recherchiert habe, um diese dann möglichst effizient in einem Zug ohne viel Prokrastinations-Gelegenheiten in Beiträge zu wandeln.

Für diesen Test habe ich einige Inhalte vor dem letzten Wochenende heraus gesucht und in fünf Blöcken á 30 Minuten zu unterschiedlicher Musik „abgearbeitet“. Dabei geht es um „normale“ Beiträge, keine ausgefallenen oder größeren Posts wie Bilderparade, Kleinigkeiten oder Reviews, etc. Halt einigermaßen vergleichbare Posts.

Zu jedem der fünf Musikgenres habe ich eine kleine Playlist zusammen gestellt, die 30 Minuten dauert. Alles ist Musik, die ich eh höre und für hörenswert erachte. Sobald das letzte Lied vorbei ist, habe ich aufgehört (sagen wir mal plus/minus ein paar Sekunden, sollte ich einen Beitrag gerade so gut wie fertig gehabt haben).

Test 1 – Indie-Rock

Die Playlist:

Maximo Park – Give, Get, Take
We Are Scientists – Dumb Luck
The Pigeon Detectives – I Won’t Come Back
Arctic Monkeys – R U Mine?
FFS – Call Girl
Wilhelm Tell Me – Let Me Take You Away
The Wombats – Greek Tragedy
Panic! At The Disco – Vegas Lights
The Kooks – Forgive And Forget

Beginnen wir (m)einem Lieblings-Genre. Indie- und Brit-Rock höre ich recht viel und recht gerne und recht häufig, vor allem auch während des Bloggens.

Beiträge: 5
(Kreative Sandmalerei im Zeitraffer / Entstehung eines CGI Auto-Crashs / Wenn Büro und Fahrrad ein Kind hätten / The Exquisite Corpse Project 2 / Bilder passen humorvoll zusammen)
Wörter: 514 (51 zitiert / 463 selbst geschrieben)
Bilder: 17
Videos: 6

Ich habe mich gefühlt: Energetisiert, belebt, voller Tatendrang

Indie

Test 2 – Singer-Songwriter

Die Playlist:

Olli Schulz – So muss es beginnen
Joris – Neustart
Clueso – Pack meine Sachen
Thees Uhlmann – Zugvögel
Bosse – Schönste Zeit
Mine – Der Mond lacht
Jonathan Kluth – Squares
Frank Turner – Plain Sailing Weather

Habe ich immer wieder als „Arbeitsmusik“, da leise gut als unauffällige Begleitmusik im Hintergrund gedacht.

Beiträge: 5
(Fotografie: Cameron Davis / Zombie-Modus für den Goat Simulator / „Gleichheit“ des bundesweiten Abiturs / Musicless Captain Kirk / Eckiges Wassermelonen-Brot)
Wörter: 540 (69 zitiert / 471 selbst geschrieben)
Bilder: 19
Videos: 4

Ich habe mich gefühlt: Entspannt, emotional

singersongwriter

Test 3 – Elektro

Die Playlist:

Justice – Genesis
Kavinsky – Blizzard
Deichkind – 99 Bierkanister
The Prodigy – Nasty
Passion Pit – Little Secrets
Justice – Phantom Pt. II
Calvin Harris – Flashback
Daft Punk – Harder Better Faster Stronger

Nicht wirklich mein Genre, aber auch da gibt es gute Songs. Aber passt basshaltige Partymucke zum Arbeiten?

Beiträge: 5
(Videoframes in Schal gestrickt / Nach-animiertes Musikvideo zu Shake It Off / MoTrip – Malcolm Mittendrin / Maleficent vs. Daenerys / Havana Now)
Wörter: 536 (136 zitiert / 400 selbst geschrieben)
Bilder: 8
Videos: 6

Ich habe mich gefühlt: Teils im Flow, teils genervt, getrieben

Elektro

Test 4 – Hip Hop

Die Playlist:

K.I.Z. – Geld Essen (Ausgestopfte Rapper)
Jay-Z & Kanye West – Otis
Eminem – Survival
Ludacris – Everybody Hates Chris
Childish Gambino – V.3005
Dendemann – Sachmagehtsnoch
Left Boy – Get It Right
Cro – Jetzt

Eigentlich ein Genre, bei dem man Aufpassen sollte, wird hier zu viel dazwischen geredet?

Beiträge: 5

(Fotografie: Erik Fischer / Nerf-Munition auf den Pupillen / Breaking Bad-Kekse / Englische Redewendungen wörtlich betrachtet / The Science of Bacon)
Wörter: 539 (104 zitiert / 435 selbst geschrieben)
Bilder: 22
Videos: 3

Ich habe mich gefühlt: Verdammt cool & smooth, langsam getrieben, im Flow

hiphop

Test 5 – Metal

Die Playlist:

Metallica – St. Anger
Slipknot – The Blister Exists
Metallica – Broken, Beat & Scarred
Limp Bizkit – The Priest
Scars On Broadway – Stoner-Hate
Slipknot – This Cold Black

Der schöne Kontrast: epische und komplexe Sound-Strukturen, die beinhart in den Kopf sägen.

Beiträge: 5
(Haus auf dem See / Treibholz-Drachen / The Voices of Scooby-Doo / Pokemon Porn Parody / Der durchschnittliche Master)
Wörter: 556 (238 zitiert / 318 selbst geschrieben)
Bilder: 25
Videos: 4

Ich habe mich gefühlt: Positiv aggressiv und Ergebnisse einfordernd!!!1

Shut-up-scream-gif

Ergebnisse des Tests

Urbanite-Musiktest_Ergebnis

Kurioser Weise ist die Anzahl an Beiträgen überall gleich. Bedeutet, dass ich scheinbar ein recht stabiles Pensum schaffe (wenn ich mich dann mal dazu aufraffe, mehrere am Stück zu schreiben). So sind auch die weiteren Kennzahlen recht nah beieinander, eben immer davon abhängig, was mir gerade vor den Mauzeiger und in den Kopf fiel.

Das hat natürlich alles recht wenig mit Wissenschaft zu tun. Total subjektive Eindrücke, dazu eigentlich ein zu kleiner Zeitraum, zu viel Abhängigkeit von Beiträgen, Inhalten und eigentlich gar nicht an Zahlen festmachbar (und ich bin eher selten derart produktiv…). Aber die Stimmung und gefühlte Bewertung ist durchaus (auf mich bezogen) signifikant. Es gibt schon einen Grund, weshalb ich auf Metal und Elektro so gut wie nie arbeite. Für richtig konzentriertes Arbeiten (so wie an diesem Beitrag hier gerade) brauche ich meine Ruhe. Bei „Abarbeiten“ von mehr oder weniger 08/15-Beiträgen kann es gerne ruhige Background-Musik oder Radio sein. Nur nicht zu aufzwingend, sonst passt es einfach nicht.

Am Ende war ich so richtig durch…

AGCMn

Sennheiser Urbanite XL Wireless

Treuer Begleiter über diesen ungemein produktiven Nachmittag war wie gesagt der Urbanite XL Wireless von Sennheiser. Bisher hatte (und habe) ich von denen nur In-Ear-Kopfhörer für unterwegs, aber der hat mir tatsächlich gefallen und könnte ein neuer Arbeitskopfhörer werden. Das liegt nicht nur am durchweg guten Sound (vor allem in Bass-Bereichen), sondern auch an der Tatsache, dass ich ihn per Bluetooth kabellos nutzen kann. Kleiner, verspielter Schnick-Schnack ist dann die Steuerung per kleinem Touch-Bereich an der Seite, mit dem ich die Lautstärke ändern oder zum nächsten Song skippen kann. Dazu ein zwar nicht total innovatives aber angenehmes Design und der Tragekomfort passt auch (selbst bei meinem dicken Schädel). Alles in allem ein gutes Stück Technik, auch wenn 250 Euro natürlich eine ganze Stange Geld sind… Dafür könnte das mitgelieferte Kabel dann auch gerne einen Meter länger sein, das ist nämlich doch etwas kurz geraten. Ansonsten ein sehr feines Stück Technik, sicherlich auch für Nicht-Blogger.

Solltet ihr eure ganz eigenen Erfahrungen mit Musik am Arbeitsplatz haben – ab in die Kommentare, würde mich mal interessieren.

Urbanite-Musiktest_02

Mit freundlicher Unterstützung von Sennheiser.

4 Kommentare

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  3. Dave says:

    Schöne Hörer. Ich selbst hab ja vor Jahren die MM550 gekauft die sich mittlerweile auflösen. Wireless ist schon sehr geil allerdings gibts ab und zu Störungen. Oder haben die das mit der jetzigen BT Generation hinbekommen? Der Sound der Sennheiser ist richtig gut, Kein Wunder wurde der Herr zum Familienunternehmer des Jahres 2014 ausgezeichnet…

  4. Maik says:

    @Dave: Bluetooth habe ich bisher nur eine Weile ausprobiert, es gab aber keine Probleme (zumindest von Handy zu Hörer). Ich warte noch auf einen USB-Stick für den Rechner, daher hatte dieser Test mit (zu kurzem) Kabel stattgefunden.

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