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The Prodigy, Muse, The Ting Tings, I Don't Know How But They Found Me, Art Brut, Paul Smith, Browsing Collection & Querbeat

Musik-Kurzreviews November 2018

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Das dürfte die bislang längste Dachzeile dieser Monatsreihe hier sein, wow. Und das, obwohl ich im September 12 Platten besprochen hatte… Diesen Monat sind es zwar „nur“ acht, aber vor allem am 9. November haben so einige namhafte Künstler neue Musik unters Volk gebracht. Einige davon gibt es hier natürlich wie immer inklusive Hörprobe, einer total subjektiven Einschätzung meinerseits und Affliate-Link. Wie praktisch! Von hartem Elektro über ehrlichen Rock bis hin zu Brass-Pop ist alles und wie so oft für jeden was dabei.

Review: No Tourists (The Prodigy)

Release: 02.11.2018 | Genre: Elektro | Spotify

Musik-Kurzreviews November 2018 rating_stars_35

Neues Album von The Prodigy? Geil! Das dachte ich zunächst, doch die ersten Vorab-Klänge hatten mich zunächst genauso wenig abgeholt, wie der erste Komplettlauf durchs Album. Doch nach und nach kamen dann doch Sympathien für Songs wie „Light Up The Sky“ oder „Timebomb Zone“ auf. Leider sind aber auch einige Ausfälle, wie das nervige „Boom Boom Tap“ dabei. Insgesamt eine solide Platte, die laut aufgedreht für Energie sorgen kann, aber wenig Highlights bereithält.

Review: Simulation Theory (Muse)

Release: 09.11.2018 | Genre: Synthie-Rock-Pop | Spotify

Musik-Kurzreviews November 2018 rating_stars_30

Das Stärkste am neuen Muse-Album ist das Covermotiv, das vom Artist ist, der auch Poster für „Stranger Things“ erstellt hat. Stylisches Retro-Material gibt es dann auch zu hören inmitten der Synthesizer-Wände und verzogenen Gitarren-Wälder. Am Ende ist es aber dann eben die moderne typische Muse-Mischung, die mir oftmals zu austauschbar und lieber auf hymnische Größe denn knackige Kraft aus ist. Ein bisschen Queen hier, etwas 30 Seconds To Mars dort und schnell noch ein Gitarrensolo, damit auch jeder daran erinnert wird, dass es sich ja um Rock handeln soll. Die Vorab-Singles waren schon gut ausgewählt, ist „Pressure“ doch eine willkommene Abwechslung, das ruhige „Thought Contagion“ konnte mich auch noch gut abholen, insgesamt aber doch gängige Standardware.

Review: The Black Light (The Ting Tings)

Release: 26.10.2018 | Genre: Alternative-Pop-Rock | Spotify

Musik-Kurzreviews November 2018 rating_stars_25

Acht Lieder mit gerademal 29 Minuten Spielzeit sind eher eine EP denn ein ausgewachsenes Album, aber ja, es gibt die Ting Tings tatsächlich noch. Und auch wenn sie ihre eigentliche Mischung aus redundantem Sprechgesang und eher simplerer musikalischer Stakato-Untermalung in gewisser Weise treu geblieben sind, will es nicht so ganz „Klick“ machen. Dazu passend heißt der Opener „Estranged“. Aber auch wenn der zunächst mit langsam aufbauenden Elektro-Tönen abholt, wird es hinten raus rockig und man erhofft sich eine Wiedergeburt des einstigen Indie-Wunders. Aber nein. Auch wenn „Basement“ noch mit lässiger Indie-Bassgitarre daher kommt, bleibt es bis zu den letzten beiden Tracks dann doch recht unrockig. Viel mauer Elektro-Pop. Da war der Opener noch das Beste…

Review: 1981 Extended Play [EP] (I Don’t Know How But They Found Me)

Release: 09.11.2018 | Genre: Alternative-Rock-Pop | Spotify

Musik-Kurzreviews November 2018 rating_stars_40

I Don’t Know How But They Found Me liefern zwar den nervigsten Bandnamen für Dachzeilen in Blogs ab, dafür sind sie diesen Monat quasi die besseren Muse. Zugegebenermaßen ist das auch einfach, wenn man nur eine Hand voll Songs in einer EP abliefert. Aber der Retro-Synthie-Sound wirkt auf mich deutlich frischer, auch wenn Gedanken an Muse oder auch Nothing But Thieves recht schnell aufkommen. Und ja, es ist oftmals auch nicht wirklich rockig, aber die fünf Tracks plus Intro haben dann doch deutlich mehr Fasetten zu bieten, als man zunächst annimmt.

Review: Wham! Bang! Pow! Let’s Rock! (Art Brut)

Release: 23.11.2018 | Genre: Alternative-Rock | Spotify

Musik-Kurzreviews November 2018 rating_stars_30

Wer weiß, wie viele kleine Brüder über diesen Beitrag hier Art Brut für sich entdecken. Und wenn es nur einer ist, hat es sich gelohnt! Wer die Band kennt, weiß, was ihn erwartet. Die markant daher sprechsingende Stimme von Frontsau Eddie Argos, eingängige Rock-Musik und eine partywütige Attitüde. All das gibt es auch beim großartig und an alte Zeiten erinnernd betitelten „Wham! Bang! Pow! Let’s Rock!“ zu hören. Oftmals funktioniert für mich der Transfer von humorischen Lyrics und einer erzählten Geschichte zu einem guten Musikstück nicht gänzlich. Wenn es dann aber „I hope you’re very happy together. And if not – even better!“ heißt, muss man schon schmunzeln. Schön, dass sie wieder da sind.

Review: Diagrams (Paul Smith)

Release: 02.11.2018 | Genre: Pop-Rock | Spotify

Musik-Kurzreviews November 2018 rating_stars_20

Sorry, Paul! Aber irgendwie sollte das nicht sein. Hat die Vorabsingle „Silver Rabbit“ mich noch freudig gestimmt, dass die früher etwas arg langsam ausgerichteten Solo-Stücke Smiths in die energischere Maxïmo Park-Richtung gehen würden, bleibt die Single absolute Ausnahme auf dem Album. Nicht nur, weil sie mit Abstand die rockigste ist, sondern auch, weil sie eine der wenigen wirklich guten Nummern ist. Ist es an sich ja charmant, wenn selbst weltbekannte Musiker ihre Songs in sehr kleinen Räumen ohne großes Studio prodizieren, wirkt der Opener „The Public Eye“ geradezu abschreckend. Allgemein sind viele Songs von schlecht wirkender Abmischung, alles ist ein bisschen wie B-Ware von der B-Seite. Das lässt das Streben danach, sich in die Musik hineinzuhören, nahezu aussterben.

Review: Don’t Want To Dance [EP] (Browsing Collection)

Release: 09.11.2018 | Genre: Punkiger Rock | Spotify

Musik-Kurzreviews November 2018 rating_stars_45

Browsing Collection haben nicht nur das tollste Albumcover dieser Monatsrunde (trotz den dicht folgenden Muse!), sondern auch das beste Album. Ja, eigentlich ist es offiziell nur eine EP, aber mit sechs Songs und 23 Minuten ist es auch nur knapp hinter den Ting Tings. Und die Songs haben es schlicht in sich. Wer passend zum Albumtitel nicht tanzen möchte, muss es doch tun, wenn erstmal die Musik einsetzt. Eine tolle Energie durchflutet die mit Hardrock-Elementen durchsetzten und mit punkig angehauchten Gesang bedachte Musik. Ich warte jedenfalls jetzt schon darauf, dass die aus dem schwedischen Skövde stammende Band nach Deutschland kommt. So eine reine Frauenband würde doch eigentlich jedem größeren Festival ganz gut tun…

Review: Randale & Hurra (Querbeat)

Release: 12.10.2018 | Genre: Brass-Hip Pop | Spotify

Musik-Kurzreviews November 2018 rating_stars_30

Ein Album, das bereits einen Monat alt ist und locker in der letzten Ausgabe Platz gefunden hätte? Ja, ich weiß. Eigentlich ist Querbeat auch nur jetzt dabei, damit ich die Zahl für das Artikelbild gerade halten kann. Und aufgrund des coolen Bandnamens. Ich muss gestehen, die Band zu „Fettes Q“-Zeiten noch nicht mitbekommen zu haben. Bei aktuell trendiger Brass-Musik mit Hip Hop-Gesang kommt natürlich schnell Moop Mama in den Sinn, dazu ein bisschen Seeed und viel Energie. Das funktioniert in einigen Songs vortrefflich, andere wirken auf mich etwas zu sehr nach Volksfestzelt. Aber insgesamt eine lässige Nummer.

Albumtitel sind Amazon-Partnerlinks.

2 Kommentare

  1. Pingback: Meine Woche (163)

  2. Pingback: The Prodigy – Timebomb Zone

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