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Clueso, Sportfreunde Stiller, Kings of Leon, Green Day, Sum 41, Taking Back Sunday, White Lies & Feeder

Musik-Kurzreviews Oktober 2016

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Ich bin etwas spät dran diesen Monat, aber das waren einfach soo viele tolle Platten und so wenig Zeit… Dafür gibt es für euch einen Rekord: Gleich acht Alben habe ich für euch diesen Monat im Kritik-Gepäck – natürlich gewohnt mit Anspielbeispielen. Erfreulich rockig und comebackig ist es geworden (das Line-up liest sich ein bisschen wie eine Playslist aus 2001). Da kann der kleine Clueso schon einmal Angst bekommen bei all den Gitarren um ihn herum. Nicht in die Besprechung geschafft hat es das durchaus gefällige Alben von Yellowcard (Yellowcard) – aber genug der langen Einleitung, bei so viel Musik kommen wir direkt zur Sache!

Review: Neuanfang (Clueso)

Release: 14.10.2016 | Spotify

Musik-Kurzreviews Oktober 2016 rating_stars_25

Ich war tatsächlich sehr gespannt, wie Cluesos „Neuanfang“ ausschaut. Es gibt zwar einiges Neues und ein paar erfreuliche Bezüge zu seinen musikalischen Anfängen, am Ende ist mir das aber noch zu wenig. „Anderssein“ und „Achterbahn“ machen z.B. sehr viel Spaß, insgesamt ist es mir aber zu durchproduziert und langsam geraten. Geschmackssache, klar, aber da geht mehr. Und dass die Geschichte nach zehn Tracks erzählt ist (s. mein Interview mit Clueso), ist zwar schön, aber gerne hätte es noch Nachschlag geben dürfen. So warte ich auf den zweiten Schritt des neuen Kapitels…

Review: Sturm & Stille (Sportfreunde Stille)

Release: 07.10.2016 | Spotify

Musik-Kurzreviews Oktober 2016 rating_stars_15

Tut mir leid, liebe Sportis, aber ich fürchte, ich muss euch endgültig entfreunden. Und auch im Namen meines Buddies Sport muss ich euch sagen, dass das alles, nur kein großer ist. Waren die Texte schon immer etwas… nunja… volkstümlicher Natur, ist man jetzt total im Schlager angekommen. Musikalisch sind ja durchaus interessante Elemente oder sogar Rockiges zu hören (z.B. „Brett vom Herz“), aber insgesamt ist das so überhaupt nicht mehr meins. Vielleicht etwas harte Bewertung, aber ich habe mir ja mal gesagt, extremer in den „Noten“ werden zu wollen…

Review: WALLS (Kings of Leon)

Release: 14.10.2016 | Spotify

Musik-Kurzreviews Oktober 2016 rating_stars_35

Eingängig: Ja. Große Hits: Nein. Leider. Das ehemals so wunderschön Kratzige in der Stimme von Caleb Followill ist nahezu gänzlich verschwunden. Ja, die slangig-näselnde Stimmlage ist noch immer unverwechselbar, aber irgendwie kickt es nicht mehr. Das musste ich auch beim Lollapalooza feststellen, als sich eine Mischung aus „Stimmt, DAS ist ja auch von denen, krass, wie viele Hits die mittlerweile haben!“ und „Aber irgendwie hat es sich ausgenudelt, wirkt über-choreografiert und wenig kantig“ einstellte. Die Kings sind eben absoluter Mainstream und so ist auch ihre Musik. Nett, radiotauglich und ohne große Experimente – könnte ja schiefgehen.

Review: Revolution Radio (Green Day)

Release: 07.10.2016 | Spotify

Musik-Kurzreviews Oktober 2016 rating_stars_25

Ganz und gar entgegen des eigenen Album-Titels zu agieren ist auch irgendwie Punk. Total unrevolutionär geben sich die Rock-Opas von Green Day bei ihrer Comeback-Platte. Stimme verzerren alleine bringt es eben nicht. Mit „Bang Bang“ gab es ja durchaus einen gefälligen Vorgeschmack, der Rest entpuppt sich aber eher als ein weiteres Kapitel auf dem Weg zur Pop-Größe. Und dann endet die vermeintliche Radio-Revolution nach 44 Minuten mit einer Ballade. Wow, such balls. Not.

Review: 13 Voices (Sum 41)

Release: 07.10.2016 | Spotify

Musik-Kurzreviews Oktober 2016 rating_stars_40

Deutlich mehr nach Vorne gehen die Jungs von Sum 41. Nach durch Alkohol-Entzug verschobenen Albumarbeiten sind sie nach rund fünf Jahren zurück. Zwar auch lediglich mit zehn Tracks und 37 Minuten (in der normalen Albumversion), aber die haben es eben in sich. Eine Mischung aus Punk und modernem Alternativ (der hin und wieder an die rockigeren Titel von Linkin Park erinnern) zeigt das neuerliche Quartett, dass sie eben nicht mehr die High School-Rocker aus „American Pie“ und „Tony Hawk’s Skateborading“-Zeiten sind, sondern ernstzunehmende New Metaler mit Melodieverständnis.

Review: Taking Back Sunday (Tidal Wave)

Release: 24.09.2016 | Spotify

Musik-Kurzreviews Oktober 2016 rating_stars_35

Eine dieser Bands, die ich nie durchgängig auf dem Schirm habe und mich dann doch immer wieder über eine „plötzlich“ erscheinende neue Platte freue. So auch dieses Mal. Dabei wirkt „Tidal Waves“ durchaus euphorischer und optimistischer als der Großteil der Vorgänger. Macht aber gar nichts, denn es bleibt energetisch bis atmosphärisch und stets abwechslungsreich. Und selbst die ein oder andere Radiotauglichkeit (wie bei „Fences“) nehme ich den Jungs nicht übel.

Review: Friends (White Lies)

Release: 07.10.2016 | Spotify

Musik-Kurzreviews Oktober 2016 rating_stars_35

Eigentlich war es wie bei jeder White Lies-Platte bisher bei mir: Erst fand ich sie etwas langweilig und sperrig, doch nach zwei, drei Druchläufen atmet man die Songs nur so mit. Die Stimme von Harry McVeigh ist einfach immer wieder einnehmend – wenn man sich drauf einlässt. Kein Wunder, dass deren Tour von einem total geilen Blog präsentiert wird. Okay, genug der Lobhudelei. Insgesamt bleibt mal wieder recht viel 80s-Synthie-Melancholie. Das dürfte gerne öfters wie bei „Sommer Didn’t Change A Sing“ abgehen. Ansonsten aber insgesamt eine sehr runde Platte – wie Vinyls und CDs das eben so an sich haben.

Review: All Bright Electric (Feeder)

Release: 07.10.2016 | Spotify

Musik-Kurzreviews Oktober 2016 rating_stars_35

Hach, eine meine früheren Lieblingsbands. Durch „Gran Turismo“ kennen und lieben gelernt. Für mich ist „All Bright Electric“ mal wieder ein Album, das fast wie früher klingt. Brachiale Gitarren-Wellen, die gewohnte treibende Stimmlage und immer wieder überraschend gut abgestimmte Melodien. Am Ende fehlen leider die euphorischen und party-tauglichen Spitzen. So bleiben einige sehr energetische und gefällige Tracks und der ein oder andere balladig anmutenden Song zu viel. Dennoch ein tolles Album.

Albumtitel sind Amazon-Partnerlinks.

5 Kommentare

  1. Verena says:

    Die Kings of Leon ist ein solides Album geworden: Gut, aber nix überraschendes dabei. „Waste a Moment“ find ich glaub ich am besten, das will man direkt laut auf einem Konzert mitgrölen. Aber ein Konzert von denen reizt mich irgendwie gar nicht so sehr. Das letzte Album fand ich da auch spannender. Ich hätte es mir auch insgesamt kantiger, rockiger gewünscht.

    Und Sportfreunde Stiller nerven mich inzwischen auch immer mehr. Die singen ja nicht mal, eigentlich reden die nur in den Liedern. Und das nicht mal gut!

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