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6 neue Platten

Album-Kurzreviews April 2023: Neues von Fall Out Boy, Enter Shikari, Two Year Vacation & mehr

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Maiks Monats-mittige Musik-Meinung ist wieder da! Dieses Mal habe ich wieder ein schönes Sixpack an neuen Platten für euch, die sogar recht angenehm um den heutigen Release Day geschart sind. „72 Seasons von Metallica habe ich bislang lediglich zweifach durchhören können (es ist so lang…!), daher habe ich es mal rausgelassen (Ersteindruck: okay, aber nicht mehr). Die anderen „Kurzreviews“ sind fast alle empfehlenswert (ja, die Bewertungs-Range ist nicht so groß dieses Mal…) und kommen wie immer mit Hörproben und Streaminglinks daher.

Review: „So Much (For) Stardust“ (Fall Out Boy)

Release: 24.03.2023 | Genre: Rock | Spotify

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Zumindest den Titel für das schrecklichste Albumcover des Monats haben Fall Out Boy schon einmal inne. Auch in Sachen Musikvideos ist man dieses Mal weit vorne mit dabei. Musikalisch erhält man weniger Überraschungen. Der Sound ist wohl-orchestriert, wirkt voll und die Melodien sind eingängig – nichts zu meckern. „Heaven, Iowa“ bricht ein bisschen aus dem angepoppten Rock-Kosmos aus, indem es sich zurücknimmt, ansonsten kann man „Fake Out“ vielleicht noch anführen. Einige Skits sind auf Dauer eher nervig. Die Zeile „All this effort to make it look effortless“ aus „Flu Game“ kann man auch ein bisschen auf das Album transferieren. Gut, ja, aber ich hätte mir mehr Kanten und Wagnis erhofft.

Review: „A Kiss for the Whole World“ (Enter Shikari)

Release: 21.04.2023 | Genre: Metal-Rock | Spotify

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Mein Go-to-Album des Monats ist „A Kiss for the Whole World“. Aufdrehen, Energie tanken, abgehen! Dabei demonstriert die Band, dass Metal auch verdammt eingängig und melodiös sein kann. Auf dem Dutzend Songs findet sich experimentelle Abwechslung, die von Pop-Elementen über Streicher bis hin zu Dubstep so ziemlich alles bietet, in Momenten (wie bei „Giant Pacific Octopuc (I don’t know you anymore“) klingen die Vocals gar ein bisschen nach Mike Skinner. „Feed Your Soul“ ist jetzt nicht so meins, aber als kurzes Interlude verträglich. Am schlimmsten am Album ist noch, dass die eingängigste auch die vielleicht bescheuertste Zeile des Albums ist: „You are under my control – You are the goldfish, I am the bowl“. Uff.

Review: „Expedition Nowhere“ (Two Year Vacation)

Release: 14.04.2023 | Genre: Indie-Pop-Rock | Spotify

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Wer beim Blick aus dem Fenster nach Sommergefühlen dürstet, sollte sich diese Platte geben! Two Year Vacation liefern einen rund halbstündigen Urlaub vom graukalten Aprilwetter und bringen die Tanzbeine in Schwung. Zwischenzeitlich wird es sogar ein bisschen funky. Ich kann mir zwar vorstellen, dass das Album nach einigen Durchläufen verblassen könnte, noch habe ich aber viel Spaß damit.

Review: „Unconditional Love In Hi-Fi“ (Miesha & The Spanks)

Release: 14.04.2023 | Genre: Punk-Pop | Spotify

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Mich macht ja schon kirre, dass „Misha & the Spanks“ sich mal mit Und-Zeichen und mal als „Misha and the Spanks“ schreiben – entscheidet euch mal! Mit Blick auf die 15 Songs umfassende Tracklist mag man auch bei der Liedauswahl meinen, da wäre es schwergefallen, dank Intro, Zwischen-Skits und allgemeiner Song-Kürze beläuft sich die Spielzeit aber dennoch auf kurze und knackige 35 Minuten. In denen bekommt man aber allerlei geboten, vor allem energetische Riffs, kraftvollen Gesang und Refrains mit Ohrwurm-Potenzial. Erinnert bisweilen an Blood Red Shoes. Leider ist mir persönlich zu viel Ausschussware dabei, das hätte noch stimmiger werden können. Meine Highlights: „So Mad“, „I Was Gonna“ und „Dig Me Out“:

Review: „Amen“ (The Heavy)

Release: 21.04.2023 | Genre: Soul-Rock | Spotify

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Classic Rock mit Einflüssen aus Soul, Gospel und R’n’B gibt es bei The Heavy zu hören. Manche Songs wie das starke „Stone Cold Killer“ könnten auch von Jack White stammen. Sehr interessante Mischung, die mich aber nicht immer abholen kann. „Whole Lot of Me“ und „Feels Like Rain“ zeigen aber, dass es nicht immer kraftvoll und laut sein muss, um punkten zu können.

Review: „End of the World“ (Wild Child)

Release: 31.03.2023 | Genre: Indie-Pop | Spotify

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Knapp am inoffiziellen „Album des Monats“-Titel vorbei geschrabbt ist diese Perle des Indie-Pops. Emotionale Arrangements, die es schaffen, den Spagat zwischen langsamen und schnellen Elementen zu wahren. Zwischendrin wird es dann sogar rockig mit einer gewissen Dreckigkeit. Eine wundervolle Mischung, die eigentlich für jede:n was dabei hat. Tolle Platte!

Albumtitel sind Amazon-Partnerlinks.

2 Kommentare

  1. Pingback: Tränen-gefüllte Schallplatte von Fall Out Boy - "Crynyl"

  2. Pingback: Enter Shikari: Live-Set @ Audiotree 2023 - 4 Songs & Interview

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